Dies ist bei vielen Bauherren zu erwarten, die mit einem Bausparvertrag finanziert haben. Sie erhalten die Wohn-Riester-Förderung nicht nur in der Sparphase Ihres Riester-Bausparvertrages, sondern auch (nach Zuteilung der Bausparsumme) in der Rückzahlungsphase. Viele Jahre lang galten Bauspardarlehen als unveränderlich. Sobald die so genannte Zuteilung erreicht ist, bieten Bausparverträge ihren Sparern ein Bauspardarlehen an, das in der Regel relativ zinsgünstig ist. Deshalb halten viele Menschen die Umschuldung eines bestehenden Darlehens für ein schwieriges Unterfangen.
und Bauspardarlehen: Tips für Darlehensnehmer
Die Mehrheit der Darlehensnehmer entscheidet sich für ein Hypothekendarlehen mit variabler oder fester Verzinsung oder ein Bauspardarlehen zur Bausparen. Abhängig von der individuellen Lage und der allgemeinen wirtschaftlichen Lage kann die eine oder andere Form der Förderung vorteilhafter sein. Mit der Zeit kann es jedoch Sinn machen, den Darlehensvertrag umzuplanen – entweder um die Zinssätze zu reduzieren und damit Kosten zu reduzieren oder um die Höhe der Immobilienfinanzierungen zu reduzieren und die eigenen Finanzmittel zu restrukturieren.
Ab wann ist eine Umterminierung möglich? Dies ist z.B. der Fall, wenn das Bauspardarlehen in einer Hochzinsphase aufgenommen wurde. Zu diesem Zeitpunkt war der Zinscap der Sparkasse (d.h. eine untere Grenze von 3 % und eine obere Grenze von 6 %) zweckmäßig, während Hypothekendarlehen in der jetzigen Tiefzinsphase ebenfalls um 1,5 % zur Verfügung stehen. Die Österreichische Gesellschaft für Verbraucherinformation hat sich dieser Frage angenommen und den Sparern im Frühjahr 2015 geraten, die Umschuldung eines Bankkredits zu überprüfen.
Eine Umschuldung mit einem Kreditbetrag von 180.000 EUR und einer 30-jährigen Vertragslaufzeit könnte laut VKI-Magazin „Konsument“ Einsparungen von bis zu 43.000 EUR einbringen. Darlehensnehmer, deren Zinssätze kurz vor dem Auslaufen stehen, sollten ebenfalls frühzeitig eine Umschuldung oder Folgefinanzierung veranlassen. Nach Ablauf der Zinsbindungsfrist müssen neue Bedingungen für die Baudarlehen ausgehandelt werden.
Die Umschuldung ist auch davon abhängig, wie lange es bis zum Auslaufen der Zinsbindungsfrist dauern wird. Werden die monatlichen Kreditzinsen zu hoch – zum Beispiel weil das Ergebnis zusammengebrochen ist – kann der Darlehensnehmer auch eine Umschuldung in Betracht ziehen. An dieser Stelle zeigen sich die großen Vorzüge der Umschuldung.
Tip: Fragen Sie Ihre Hausbank nach einem Interview, bevor Sie sich für eine Umschuldung entschließen. Was muss ich bei der Umschuldung des Bauspardarlehens beachten? Sieht der Kontrakt einen festen Zinssatz – in der Regel etwa zehn Jahre – vor, rechnet sich eine Vorfälligkeit nicht. Ist eine Umterminierung für mich sinnvoll?
Wieviel billiger ist eine Umterminierung? Mit einer Einsparung von einigen hundert Euros rechnet sich der Einsatz nicht. Wenn es darüber hinausgeht, können Sie den Termin verschieben. Hinweis: Je größer die verbleibende Verschuldung und die Zinsdifferenz, desto lohnender ist eine Umschuldung. Hinweis: Laut der Fachzeitschrift „Konsument“ lautet die Faustregel: Ab einer Restverschuldung von 75.000 EUR und einer Laufzeit von 15 Jahren zahlt sich der Wechsel von einem Bauspardarlehen zu einem Hypothekendarlehen aus.
Berechnen Sie exakt, ob sich eine Umschuldung auszahlen wird. In jedem Falle ist es ratsam, „alte“ und „neue“ Darlehensverträge vor einer Umschuldung von einem Sachverständigen überprüfen zu lassen. 2.