Sofortkredit

Kredit sofort: Online Kredite mit Sofortzusage

Mit einem Sofortkredit können Verbraucher ihren finanziellen Mehrbedarf schnell und günstig decken. Das Darlehen beantragen sie dabei ganz einfach online vom heimischen PC aus. Je nach Anbieter erfolgt die Auszahlung innerhalb weniger Tage oder gar Stunden, sodass auch akuter Geldmangel mit einem Schnellkredit zeitnah behoben werden kann. Für Darlehen mit Sofortzusage gelten ansonsten dieselben Regeln wie für normale Ratenkredite, was Einkommen und Schufa-Auskunft betrifft. Geringfügige Ausnahmen gibt es lediglich bei Minikrediten und bei einigen als „Schufa frei“ beworbenen Produkten.

Vorteile von Sofortkrediten

Sofortkredite

Beim konventionellen Ratenkredit kann es zwei Wochen oder länger dauern, bis über den Kreditantrag entschieden und das Geld auf dem Konto des Kreditnehmers eingegangen ist. Anders sieht es beim Sofortkredit aus. Hier erfahren Verbraucher innerhalb kürzester Zeit, ob sie ihr Wunschdarlehen erhalten. Besonders günstige Zinsen bieten dabei die sogenannten Direktbanken, die ausschließlich per Telefon oder online erreichbar sind. Anders als klassische Immobilien- oder Autokredite sind Darlehen mit Sofortzusage nicht an einen besonderen Verwendungszweck gebunden, sondern können vom Kreditnehmer ganz nach eigenem Belieben eingesetzt werden. Bei größeren Summen lohnt es sich außerdem, auf flexible Rahmenbedingungen zu achten. Doch auch bei kleinen und kleinsten Leihbeträgen kann es sinnvoll sein, auf den Dispo zu verzichten und einen Minikredit aufzunehmen.

Kurzfristige Zusage

Wer schon einmal einen Kreditantrag gestellt hat, weiß, wie sehr das Warten bis zur endgültigen Entscheidung der Bank an den Nerven zerren kann. Auch die Antragstellung selbst nimmt einiges an Zeit in Anspruch. Schließlich müssen Dokumente wie Einkommensnachweise, Grundbuchauszüge, Kfz-Briefe oder Sparverträge vom Bankmitarbeiter einzeln geprüft werden. Bei Online-Krediten ohne Sofortauszahlung kostet vor allem das Hin- und Herschicken der Unterlagen auf dem Postweg. Bis der unterzeichnete Kreditvertrag bei der Bank vorliegt und die Auszahlung veranlasst wird, vergehen oft zehn Tage oder mehr. Beim Schnellkredit hingegen übernimmt ein Computerprogramm die Auswertung der Kundendaten. Dieses standardisierte Verfahren ermöglicht es dem Anbieter, innerhalb weniger Minuten eine Kreditentscheidung zu treffen. Der Kunde wird sofort per E-Mail informiert und im Falle einer Zusage aufgefordert, die erforderlichen Nachweise einzureichen.

Einkommensnachweise und Zahlungsverpflichtungen

Welche Dokumente die Bank verlangt, hängt von den Angaben des Kunden ab. In jedem Fall aber muss ein regelmäßiges Einkommen über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten belegt werden. Arbeitnehmer schicken dafür Kopien ihrer Lohnzettel ein, Selbstständige die Einkommenssteuerbescheide der vergangenen ein bis drei Jahre. Etwaige Sicherheiten wie Sparguthaben oder ein eigenes Auto belegen sie mit entsprechenden Kontoauszügen oder der Kopie ihres Fahrzeugbriefs. Auch Verbindlichkeiten wie Unterhaltszahlungen oder Zahlungsverpflichtungen aus einem älteren Kreditvertrag interessieren die Bank müssen dokumentiert werden. Weniger umfangreich sind die Belege, die der Kunde bei einem Spezialanbieter für Minikredite einreichen muss. Hier reicht für gewöhnlich ein einfacher Gehaltsnachweis.

Identitätsprüfung muss sein

Das deutsche Recht schreibt vor, dass Banken die Identität ihrer Kunden überprüfen müssen, bevor sie ein Konto eröffnen oder einen Kredit auszahlen dürfen. Diese Regelung soll Identitätsmissbrauch verhindern und dient somit auch dem Verbraucher. Beim Sofortkredit kann der Identitäts-Check die Auszahlung jedoch um einige Tage verzögern. Das gilt insbesondere für Banken, die die Identität ihrer Neukunden per Post-ident-Verfahren sicherstellen. Wer es besonders eilig hat, sollte beim Vergleich potenzieller Kreditgeber daher gezielt nach Anbietern mit alternativen Prüfverfahren suchen. Dazu gehört beispielsweise die Online-Identifizierung per Webcam und Skype oder per SMS und vom Anbieter versandter PIN-Nummer, nach deren Eingabe der Wunschkredit sofort ausbezahlt werden kann.

Günstige Konditionen bei Direktbanken

Direktbanken unterscheiden sich von der klassischen Hausbank dadurch, dass sie keine Filialen unterhalten, sondern den Großteil ihres Privatkundengeschäfts über ihren Internetauftritt abwickeln. Bei Fragen zu Angebotspalette, Fälligkeiten, Vertragsdetails oder Kontoaktivitäten kommen die Kunden dennoch in den Genuss einer persönlichen Beratung. Sie findet jedoch per E-Mail, Livechat oder am Telefon statt und nicht wie gewohnt, am Bankschalter. Direktanbieter haben meist eine zentrale Adresse und beschäftigen dementsprechend weniger Mitarbeiter. Auch die teure Monatsmiete für die Filiale in Innenstadtlage entfällt. Dadurch sparen reine Online-Banken viel Geld und können ihren Kunden oft günstigere Zinsen anbieten als die klassischen Kreditinstitute.

Kreditrechner berücksichtigen normalerweise beide Sorten von Anbietern. Nutzer sollten allerdings bedenken, dass kleinere Bankhäuser oder Volks- und Genossenschaftsbanken von den Vergleichsrechnern gar nicht erfasst werden. Des Weiteren gelten bei einigen Filialbanken unterschiedliche Preise, je nachdem ob das Darlehen mit Sofortzusage über die Homepage der Bank oder am Schalter vor Ort beantragt wird. Wer einen Schnellkredit im Miniformat sucht, wird ohnehin nur online fündig. Für Kleinstdarlehen zwischen 200 und 600 Euro gibt es spezielle Anbieter, die ebenfalls nicht in den Ergebnislisten gängiger Kreditchecks erscheinen. Mit den entsprechenden Suchbegriffen sind ihre Angebote und Vertragskonditionen jedoch leicht abrufbar.

Hohe Flexibilität durch kostenlose Sonderzahlungen

Wenn es um die Rückzahlung eines Darlehens geht, denken viele Bankkunden zunächst an den schlimmstmöglichen Fall, in dem sie ihre Raten nicht mehr begleichen können. Dabei vergessen sie, dass auch das gegenteilige Szenario eintreten kann: Sie erhalten plötzlich eine Finanzspritze, etwa durch eine Erbschaft oder einen Gewinn oder bekommen eine Gehaltserhöhung, durch die sie mehr Geld zur Seite legen können. Umso besser, wenn sie dieses zusätzliche Vermögen in die Rückzahlung ihres Darlehens investieren können. Ein Schnellkredit, der Ihnen kostenlose Sondertilgungen erlaubt, ist besonders flexibel und sorgt dafür, dass Sie Ihr Darlehen vielleicht sogar früher zurückzahlen können als ursprünglich gedacht. Bei Blitzkrediten in Höhe von wenigen Hundert Euro sind Extrazahlungen allerdings nicht vorgesehen. Je nach Anbieter und Vertragsvereinbarung erfolgt die Rückzahlung auf einen Schlag oder in maximal zwei Raten.

Unabhängigkeit vom Verwendungszweck

Banken unterscheiden zwischen zweckgebundenen und frei verwendbaren Krediten. Deshalb müssen Kunden bei ihrer Kreditanfrage angeben, für was sie die Leihsumme verwenden wollen. Zu den zweckgebundenen Produkten gehören Kredite, die sich über das Anschaffungsobjekt selbst absichern lassen. Klassischerweise die Baufinanzierung, bei der das Haus als Kreditsicherung dienen kann oder der Autokredit, bei dem der Fahrzeugschein so lange im Besitz bleibt, bis die Leihsumme vollständig getilgt ist. Auch Umschuldungskredite, bei denen mehrere Zahlungsverpflichtungen zu einer zusammengefasst werden, dürfen keinem anderen Zweck dienen, als dem im Vertrag angegebenen.

Je nach Vereinbarung kommt das Geld gar nicht auf dem Konto des Kreditnehmers an, sondern wird direkt an das Autohaus oder die anderen Gläubiger ausbezahlt. Nicht so beim Schnellkredit: Er wird sofort auf das Konto des Kreditnehmers überwiesen und ist an keinen Verwendungszweck gebunden. Der Empfänger kann damit machen, was er will. Beispielsweise eine Handwerkerrechnung begleichen, den Saldo auf dem Girokonto ausgleichen und einen neuen Kleiderschrank kaufen. Freie Darlehen sind daher gut geeignet, wenn es mehrere finanzielle Baustellen gibt, die Sie mit der geliehenen Summe beheben wollen. Je nach Kredithöhe und Ausgangssituation wird die Bank aber gegebenenfalls andere Sicherheiten von Ihnen verlangen, um ihr Ausfallrisiko zu reduzieren.

1.6 Oft niedrigere Zinsen als bei Überziehung des Kontos

Die meisten Bankkunden können ihr Girokonto um eine bestimmte Summe überziehen. Solch ein Verfügungsrahmen ist praktisch, gewährleistet er doch beispielsweise, dass Daueraufträge erfolgreich abgebucht werden, auch wenn sich die Überweisung des Gehalts wegen eines Feiertages verzögert. Auf der anderen Seite verlangen die meisten Bankhäuser enorm hohe Zinsen für den Kontokorrentkredit und noch höhere, wenn das vereinbarte Limit abermals überschritten wird. Mit jedem weiteren Tag, den das Konto im Minus steht, laufen mehr Gebühren auf, sodass der Saldo im schlimmsten Fall nicht mehr ausgeglichen werden kann. Oft genug, so mahnen es Verbraucherschützer an, ist der Dispokredit wegen seiner einfachen Verfügbarkeit und hohen Gebührenbelastung Einstieg in die Schuldenfalle.

Vergleichbar gering ist dieses Risiko beim Schnellkredit. Schließlich wird er erst vergeben, wenn die Prüfung von Bonität und Einkommen keinen Grund zur Beanstandung gibt. Ratenkredite gehen außerdem mit klaren Rahmenbedingungen in puncto Leihsumme, Laufzeit und Zinshöhe einher. Der Kreditnehmer weiß von Anfang an, wie viel er jeden Monat zurückbezahlen muss. Die Gefahr, sich weiter zu verschulden als ursprünglich geplant, besteht nicht. Konsumkredite werden überdies zu ungleich günstigeren Zinsen angeboten. Vor allem Kunden mit guter Bonität können daher eine Menge Geld sparen, wenn sie statt des Dispos ein Darlehen mit Sofortauszahlung beantragen. Wer unsicher ist, welche Variante günstiger ausfällt, sollte einen Blick in seine Kontoauszüge werfen und die Überziehungsgebühren mit den aktuell angebotenen Kreditzinsen einem genauen Vergleich unterziehen. Auch Kreditnehmer, die nicht den bestmöglichen Zinssatz für ihr Darlehen erhalten, kommen mit einem Sofortkredit meist günstiger weg als mit dem Dispo.

Das müssen Sie beachten

Verbraucher, die erstmals ein Darlehen aufnehmen, fühlen sich vielleicht überfordert von den vielen Zahlen und Begriffen, die ihnen auf der Suche nach einem passenden Schnellkredit begegnen. Mit etwas Know-how fällt es aber leicht, das beste Angebot herauszufiltern und etwaige Kostenfallen rechtzeitig zu erkennen. Wichtigster Wert beim Kreditvergleich ist der effektive Jahreszins. Er beinhaltet alle Kosten, die das Kreditinstitut dem Kunden in Rechnung stellt. Besondere Beachtung verdienen auch versteckte Bearbeitungskosten beispielsweise für die Bonitätsprüfung oder die Kontoführung. Teuer kann es werden, wenn der Vertrag den Abschluss einer Restschuldversicherung vorsieht oder die vorzeitige Ablöse des Darlehens mit hohen Gebühren belegt ist.

Wenn Sie es sehr eilig haben und das Geld sofort benötigen, sollten Sie sich auch über die Auszahlungsdauer des jeweiligen Anbieters informieren. Wenn Sie mehr Zeit mitbringen, beantragen Sie zunächst eine Schufa- Selbstauskunft und prüfen, ob Sie Ihre Bonitätsbewertung verbessern können. Einen Sonderfall stellt der Sofortkredit ohne Schufa dar, der schnelle Hilfe für Personen mit problematischer Bonität verspricht. Derartige Produkte sind nicht grundsätzlich unseriös, in jedem Fall aber überdurchschnittlich teuer. Verbraucher, die ein Schufa-freies Darlehen beantragen, müssen also ganz besonders darauf achten, dass sie sich finanziell nicht übernehmen.

Effektiver Jahreszins

Im Kreditwesen unterscheidet man zwischen dem Sollzins und dem effektiven Jahreszins. Dabei gibt der Sollzins an, wie hoch die Gebühren für die Geldleihe an sich ausfallen. Viel wichtiger für den Verbraucher ist aber der effektive Jahreszins, da er neben den bloßen Leihgebühren auch weitere Kosten enthält, für die der Kreditnehmer im Laufe eines Jahres aufkommen muss. Sowohl in der Online- als auch in der Printwerbung müssen Banken angeben, wie hoch der Effektivzins für den beworbenen Kredit mindestens ausfällt. Die endgültige Gebührenfestsetzung wiederum ist von der Kreditwürdigkeit des Kunden und der Ausgestaltung einzelner Vertragskonditionen abhängig. Darüber hinaus sollten Verbraucher im Hinterkopf behalten, dass die Kosten aus zusätzlichen Verträgen, die mit dem Kreditgeschäft in Verbindung stehen, unter Umständen nicht im Effektivzins enthalten sind. Dazu gehören vor allem sogenannte Restschuld- oder Ratenschutzpolicen, die die Gesamtkosten in die Höhe treiben können.

Unterschiede in der Auszahlungsdauer

Banken, die mit einem Schnellkredit werben, halten sich in der Regel auch an ihre Werbeversprechen. Dennoch sollten Kunden bereits im Vorfeld recherchieren, wie es um die durchschnittliche Auszahlungsdauer beim jeweiligen Anbieter bestellt ist. Erste Anlaufstelle ist hierbei das Kreditinstitut selbst. Die meisten Banken, die Kredite mit Sofortauszahlung anbieten, geben auf ihrer Homepage an, wie lange Bearbeitung und Auszahlung eines Darlehens benötigen. Bei einigen Kreditgebern, allen voran den Anbietern von Kleinstkrediten, können Kunden außerdem eine sogenannte Expressauszahlung beantragen. Sie kostet zusätzlich, garantiert jedoch die schnellstmögliche Überweisung, manchmal schon innerhalb weniger Stunden. Außerdem gibt es Faktoren, auf die Banken keinen Einfluss haben, die die Auszahlung eines Darlehens aber herauszögern können.

Kundenerfahrungen und Vergleichsrechner

Dazu gehören beispielsweise Feiertage oder die obligatorische Identitätsprüfung bei Neukunden. Kommt es auf jeden Tag an, sollten Verbraucher daher einen Anbieter wählen, der die Prüfung beispielsweise per Video-Ident vornimmt. Wie lange es gedauert hat, bis andere Kunden die Überweisung ihrer Leihsumme verbuchen konnten, lässt sich auch online recherchieren. Außerdem gibt es Kreditvergleichsrechner, die bereits in der Ergebnisliste angeben, ob das jeweilige Kreditinstitut für eine besonders schnelle Auszahlung bekannt ist oder zeitsparende Alternativen zur Identitätsprüfung auf dem Postweg anbietet. Wie viel Zeit zwischen der Übermittlung des Antragformulars und der Auszahlung der Kreditsumme vergeht, ist auch vom Kunden selbst abhängig. Wenn die Zeit drängt, sollten Sie Ihren Kreditantrag umso sorgfältiger vorbereiten.

Vollständige Unterlagen einreichen

Schließlich müssen Sie alle Angaben, die Sie im Antragsformular machen, belegen können. Entsprechende Nachweise wie Lohnabrechnungen, Rentenbescheinigungen oder Belege über Mieteinnahmen sollten Sie also bereits zur Hand haben, wenn Sie sich an die Antragstellung machen. Auch anderweitige Zahlungsverpflichtungen aus laufenden Krediten oder Vermögenswerte, mit denen Sie Ihr Darlehen absichern können, gehören zu einem vollständigen Kreditantrag. Wer den Sofortkredit mithilfe einer Bürgschaft aufnimmt, hat die doppelte Arbeit, da die Bank sämtliche Nachweise sowohl vom Antragsteller als auch vom Bürgen verlangt. Um Nachreichungen zu vermeiden, sollten Sie sich also rechtzeitig mit Ihrem Kreditpartner absprechen und sich die entsprechenden Kopien aushändigen lassen.

Bearbeitungsgebühren und Vorfälligkeitsentschädigung

Unter Bearbeitungsgebühren versteht man in der Regel Gebühren, die Banken für unterschiedliche Leistungen rund um das jeweilige Kreditgeschäft verlangen. Die Höhe der Gebühren orientiert sich dabei am Gesamtwert des Darlehens und können bis zu 4 Prozent der Leihsumme betragen. Im Einzelnen werden sie etwa für die Auswertung des Kreditantrags, die Bonitätsprüfung oder die Einrichtung und Verwaltung des Kreditkontos erhoben. Seit dem Jahr 2014 ist es Banken laut Bundesgerichtshof aber nicht mehr erlaubt, derartige Tätigkeiten dem Kunden in Rechnung zu stellen. Trotzdem sollten Sie Ihren potenziellen Kreditvertrag sorgfältig lesen und sich im Zweifelsfall von einem Experten oder beim Verbraucherschutz beraten lassen. Aus wirtschaftlichen Gründen haben Kreditinstitute außerdem ein Interesse daran, das ein Darlehen über die gesamte Vertragslaufzeit besteht.

Nur so erhalten sie die bei Vertragsunterzeichnung veranschlagten Zinsen in voller Höhe. Löst der Kunde den Kredit früher ab, verdient die Bank weniger als geplant. Die meisten Kreditverträge enthalten daher Vereinbarungen zur sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung. Dabei handelt es sich um eine Art Ausgleichsgebühr, die der Kunde bezahlen muss, wenn er seinen Schnellkredit vor Ablauf der vereinbarten Frist abbezahlt. Besonders teure Finanzierungen wie Immobilienkredite sind mit hohen Vorfälligkeitsgebühren belastet. Doch auch bei kleineren Leihsummen kann die Fälligkeit so hoch sein, dass sich die vorzeitige Rückzahlung nicht lohnt. Diese Regelung ist nur unter sehr speziellen Voraussetzungen und selten ohne die Unterstützung eines Fachanwalts umgehbar. Allerdings sind Banken Grenzen gesetzt, was die Höhe der Ausgleichszahlung betrifft. Sie darf nicht mehr als die Summe der Sollzinsen betragen, die der Bank durch die vorzeitige Ablöse entgehen. Auch das sollten Verbraucher vor Unterzeichnung ihres Kreditvertrags beachten.

Restschuldversicherung ist überflüssig

Restschuldversicherungen sollen die Rückzahlung eines Darlehens gewährleisten, wenn der Kreditnehmer stirbt oder durch ungünstige Umstände zahlungsunfähig wird. Ihr Abschluss ist immer dann empfehlenswert, wenn die Leihsumme so hoch ist, dass die wirtschaftliche Existenz des Kreditnehmers bzw. seiner Angehörigen im Todes- oder Unglücksfall bedroht wäre. Das ist beim Verbraucherdarlehen jedoch so gut wie nie der Fall. Beim Kredit mit Sofortzusage ist die Ratenschutzpolice daher ein ebenso teurer wie überflüssiger Zusatzvertrag, der die Gesamtkosten des Darlehens beträchtlich erhöht und auf den Verbraucher in jedem Fall verzichten sollten. Der Grund, weshalb einige Banken dennoch versuchen, entsprechende Policen an den Mann zu bringen, liegt ganz einfach darin, dass sie mit jedem Abschluss eine Provision vom Versicherer kassieren. Es ist ihnen allerdings nicht erlaubt, die Kreditvergabe vom Abschluss einer Restschuldversicherung abhängig zu machen. Verbraucher dürfen entsprechende Angebote daher ohne Angst vor Konsequenzen ablehnen.

Schufa-Selbstauskunft beantragen und überprüfen

Nicht jeder Verbraucher, der in einem stabilen Arbeitsverhältnis steht und ein gutes Einkommen vorweisen kann, bekommt bei der Bank auch Kredit. Ursache hierfür sind negative Vermerke bei der Schufa und anderen Datensammelstellen, die zu einer Minderung des Bonitätsscores führen. Besonders ärgerlich ist das, wenn es sich um Vermerke handelt, die fehlerhaft sind oder bereits gelöscht werden könnten. Verbraucher sollten daher regelmäßig Einblick in die über sie gespeicherten Datensätze nehmen. Das Datenschutzgesetz legt dabei fest, dass jeder Bürger einmal im Jahr das Recht auf eine kostenlose Selbstauskunft hat. Bei allen großen Wirtschaftsinformationsdiensten können Sie das Antragsformular online ausfüllen.

Bei manchen Auskunfteien ist es sogar möglich, einen kostenpflichtigen Dauerzugang einzurichten, sodass Sie Ihre Bonitätsbewertung stets im Blick haben. Tauchen tatsächlich einmal fehlerhafte Einträge auf, sollten Sie unverzüglich Löschung fordern. Entsprechende Formulare und Musterbriefe finden Sie im Internet. Ideal ist es, wenn der Fehler belegt werden kann. Dazu ist es unter Umständen nötig, auch die verursachende Partei anzusprechen und Richtigstellung zu verlangen. Verbraucher sollten sich außerdem mit den unterschiedlichen Löschfristen vertraut machen und prüfen, ob ihr Bonitätswert von veralteten Einträgen beeinträchtigt wird.

Kreditrechner nutzen

Einen Kredit mit Sofortauszahlung können Verbraucher bei nahezu jeder Bank, ob online oder in der Filiale, beantragen. Das aktuelle Zinsniveau und die üblichen Vertragskonditionen recherchieren die meisten von ihnen dabei zunächst im Internet. Wer ein bestimmtes Kreditinstitut bevorzugt, etwa, weil bereits gute Kontakte zu einem Bankberater bestehen oder weil die bisherigen Erfahrungen durchweg positiv waren, kann natürlich gezielt nach dessen aktuellen Sofortkredit-Angeboten suchen. Wer hingegen noch gar keine Vorstellung von seinem zukünftigen Kreditgeber hat oder einfach nach dem günstigsten Angebot sucht, nutzt einen Kreditvergleichsrechner. Das Suchformular ist mit wenigen Klicks ausgefüllt, benötigt werden lediglich Angaben zur gewünschten Leihsumme, zur bevorzugten Kreditlaufzeit und zum Verwendungszweck. Anschließend ermittelt der Rechner die passenden Angebote und listet sie aufsteigend im Preis, sprich: dem effektiven Jahreszins.

So erkennen Sie sofort, welche Bank die gegenwärtig günstigsten Zinsen anbieten kann. Auch hier sollten Sie allerdings bedenken, dass Kreditrechner stets auf Basis der Daten arbeiten, die Banken auch in ihrer Werbung angeben. Es sind also Idealzinsen, die lediglich für Kunden in idealer Vermögenssituation gelten. Viele Vergleichsrechner gehen sogar noch einen Schritt weiter: Sie listen nicht nur Zinssatz, Laufzeit und Leihsumme auf, sondern fassen prägnante Vertragsdetails für den Nutzer übersichtlich zusammen. Beispielsweise, ob beim jeweiligen Produkt kostenlose Sondertilgungen oder Ratenpausen möglich sind. Manche geben sogar an, ob der betreffende Schnellkredit auch für Selbstständige und Freiberufler vorgesehen ist, oder weisen im gegenteiligen Fall auf besonders strenge Vergaberichtlinien hin.

Sofortkredit ohne Schufa

Für Verbraucher, deren Bonität aufgrund einer schlechten Schufa-Bewertung herabgesetzt ist und die keinen solventen Bürgen haben, gibt es eine Alternative zum klassischen Sofortkredit: das Schufa-freie Darlehen. Dabei unterscheidet man zwischen Krediten, die bei ausländischen Banken aufgenommen werden - die sogenannten Schweizer Kredite - und Darlehen, die trotz negativer Schufa vergeben werden. In beiden Fällen steht ein Kreditvermittler zwischen der Bank und dem potenziellen Kunden. Schweizer Kredite können nur über einen Vermittler abgewickelt werden. Bei den Kreditgebern, die auch Kunden mit schlechter Schufa-Auskunft Geld leihen, handelt es sich meist um kleine Bankhäuser oder Institute, zu denen der jeweilige Vermittler gute Kontakte unterhält und die Verbraucher ohne seine Unterstützung kaum finden würden.

Kunden, deren Kreditanträge bisher abgelehnt wurden, müssen sich darüber im Klaren sein: Ein seriöser Schnellkredit ohne Schufa ist viel teurer, als ein vergleichbares Darlehen von der Online-Bank. Häufig liegt der effektive Jahreszins deutlich über 10 Prozent. Schließlich geht die Bank ein höheres Risiko ein, wenn sie der Bonitätsauskunft keine Beachtung schenkt. Außerdem muss der Antragsteller ein entsprechend hohes Einkommen vorweisen, zusätzliche Sicherheiten werden ebenfalls oft verlangt. Normalerweise ist auch die Leihsumme auf maximal 5000 Euro beschränkt. Verbraucher können also davon ausgehen, dass alle Werbeanzeigen, die Gegenteiliges versprechen, einer unseriösen Quelle entspringen. Arbeitslose, Hartz IV-Empfänger oder Minijobber haben keine Chance auf ein Schufa-freies Darlehen.

Kredite vergleichen

Bewegen sich die allgemeinen Marktzinsen auf tiefem Niveau, profitieren auch die privaten Kreditnehmer von günstigen Gebühren. Doch niedrige Zinsen allein garantieren längst nicht jedem Verbraucher einen günstigen Schnellkredit. Schließlich gibt es viele Faktoren, die den Endpreis eines Kredits bestimmen, der Online-Rechner ermittelt nur diejenigen Angebote, die auf dem Papier und unter idealen Bedingungen am günstigsten abschneiden. Die individuellen Voraussetzungen des Bankkunden und die Rahmenbedingungen, zu denen ein Darlehen dann tatsächlich vergeben wird, kann der Rechner nicht miteinbeziehen. Verbraucher sollten sich daher bereits im Vorfeld mit den wichtigsten Begriffen vertraut machen, die ihnen im Kreditvertrag begegnen. Nur so können sie die aktuellen Angebote einem belastbaren Vergleich unterziehen. Das Disagio beispielsweise ist eine Abschlagszahlung, die einen Sofortkredit oft unnötig verkompliziert. Ebenfalls unnötig aber dafür umso teurer sind Kreditlebensversicherungen. Auch Abweichungen vom eigentlichen Kreditvertrag lassen sich Banken bezahlen: vorzeitige Ablöse und flexible Rahmenbedingungen kosten extra Geld.

Nominalzinssatz

Der Nominalzinssatz gibt an, wie hoch die Gebühr ausfällt, gegen die eine Bank Geld verleiht, und zwar prozentual auf ein Jahr berechnet. Dabei orientiert er sich in erster Linie an den Leitzinsen der Europäischen Zentralbank, die für das allgemeine Zinsniveau in Europa bzw. den Staaten, die zur EU gehören, maßgeblich sind. Darüber hinaus gibt es sogenannte Referenzzinssätze wie den LIBOR, die ebenfalls einen gewissen Einfluss auf die Preisgestaltung der Banken haben. Grundsätzlich gilt: Steht der Leitzins niedrig, fallen auch die Gebühren für Verbraucherkredite günstig aus, wobei es zwischen den einzelnen Banken natürlich nach wie vor Unterschiede geben kann.

Neben dem Sollzins gibt es zusätzliche Faktoren, die mit der vertraglichen Ausgestaltung und Abwicklung des Kredits verbunden sind und die Gesamtkosten des Darlehens ebenfalls beeinflussen. Dazu gehört beispielsweise die Laufzeit des Vertrags oder zeitliche Aspekte wie Verrechnungstermine. Werden sie dem Nominalzins hinzuaddiert, ergibt das den Effektivzins. Er ist die eigentliche Größe beim Anbietervergleich. Vonseiten des Gesetzgebers müssen Banken bei der Werbung für ihre Kreditprodukte zum Schutz des Verbrauchers sogenannte Transparenzvorschriften einhalten. Daher sind in Werbeanzeigen, aber auch in den Ergebnislisten der Kreditrechner immer beide Zinssätze angeben: der Nominalzinssatz und der effektive Jahreszins.

Disagio

Das Disagio ist eine prozentuale Abschlagszahlung von der eigentlichen Kreditsumme. Andere Bezeichnungen, die meist synonym verwendet werden, sind Abgeld oder Damnum. Bei einem Darlehen mit Disagio bekommt der Kreditnehmer weniger ausbezahlt, als er beantragt hat. Wird beispielsweise ein Kredit in Höhe von 5000 Euro mit 10 Prozent Disagio aufgenommen, werden dem Kunden lediglich 4500 Euro ausbezahlt. Dennoch muss er die gesamte Summe zurückzahlen. Für Kreditnehmer kann dieses Vorgehen dennoch vorteilhaft sein. Schließlich wird das Disagio auf den Nominalzins angerechnet. Es gilt sozusagen als Vorauszahlung.

Das lohnt sich jedoch nur, wenn die Zinsen deutlich unter den Gebühren für vergleichbare Produkte ohne Abschlagszahlung liegen. Zugleich verlängert sich nämlich die Laufzeit des Darlehens. Der Kunde bezahlt die reduzierten Zinsen also über einen längeren Zeitraum, wodurch sich der Zinsvorteil im ungünstigsten Fall ins Gegenteil verkehrt. Banken wiederum haben durch die Abschlagszahlung steuerliche Vorteile. Dank des reduzierten Nominalzinses können sie einen Kredit mit Disagio außerdem günstiger bewerben als das abschlagsfreie Darlehen. Das Disagio ist übrigens nicht zwangsläufig Bestandteil jedes Kreditvertrags. Gängig ist es bei Baufinanzierungen, beim einfachen Darlehen mit Sofortauszahlung kommt es eher selten vor. Im Zweifelsfall raten Experten der besseren Übersichtlichkeit und Verständlichkeit wegen aber eher zur abschlagsfreien Variante.

Bearbeitungsgebühr

Bis zum Jahr 2014 enthielten Kreditverträge üblicherweise Formulierungen über sogenannte Bearbeitungsgebühren, für die der Kunde aufkommen musste. Sie betrugen meist 1 bis 4 Prozent der Kreditsumme und wurden für diverse Leistungen der Bank rund um die Aufnahme und Verwaltung des Darlehens veranschlagt. Dazu gehörten beispielsweise die Einrichtung eines Kreditkontos und die Prüfung der Kreditwürdigkeit des Kunden vor Beginn des Vertragsgeschäfts. 2014 erklärte der Bundesgerichtshof derartige Entgelte jedoch für unzulässig. Die Leistungen und Prozesse, für die sie erhoben wurden, stünden schließlich im Interesse der Bank und dürften somit nicht auf den Kunden abgewälzt werden. Die Formulierungen, hinter denen sich unzulässige Gebühren verstecken können, sind jedoch nicht erschöpfend definiert. Sollten Sie also Zweifel haben, ob Ihr Kredit mit Sofortzusage problematische Klauseln enthält, wenden Sie sich an den Verbraucherschutz oder einen Anwalt.

Restschuld- oder Kredit-Lebensversicherung

Viele Kreditverträge, auch solche über kleine und mittlere Summen, enthalten eine Klausel, mit der der Kreditnehmer eine zusätzliche Restschuld- oder Ratenschutzversicherung abschließt. Wird er arbeitslos oder berufsunfähig und kann deshalb seine Kreditraten nicht mehr bezahlen, übernimmt das Versicherungsunternehmen die ausstehende Schuld. Auch die Angehörigen werden abgesichert: Stirbt der Schuldner, bevor das Darlehen vollständig abgelöst ist, werden die Raten von der Versicherung weiterbezahlt. Soweit zumindest die Theorie. In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass die Kreditlebensversicherung längst nicht jeden Fall von Zahlungsunfähigkeit abdeckt, sondern nur in sehr genau umschriebenen Situationen die Restschuld übernimmt.

Abschluss selten sinnvoll

Unter Umständen passt also die Police, die mit dem Kreditvertrag verkauft wird, überhaupt nicht zur eigenen Lebenssituation und der Kreditnehmer täte besser daran, sich eigenständig eine Versicherung zu suchen, die besser auf ihn zugeschnitten ist. Außerdem ist die Ratenschutzpolice längst nicht bei jedem Darlehen sinnvoll. Lediglich bei Baufinanzierungen mit entsprechend langen Laufzeiten raten Finanzexperten zum Abschluss einer Restschuldversicherung. Beim Schnellkredit in Höhe von wenigen Tausend Euro und mit einer Laufzeit von wenigen Jahren ist sie meist überflüssig. Wer bereits eine sogenannte Risikolebensversicherung abgeschlossen hat, braucht zur Absicherung seiner Angehörigen ohnehin keine Ratenschutzpolice. Für gewöhnlich decken beide Verträge etwaige Schulden des verstorbenen Versicherungsnehmers ab.

Nicht im Effektivzins

Was viele Bankkunden nicht wissen: Die Kosten für die Restschuldversicherung sind nicht im effektiven Jahreszins enthalten, werden der Monatsrate des Kreditnehmers dennoch hinzugerechnet. Dabei bezahlt die Bank die Gesamtkosten der Versicherung an den Versicherer. Diese Summe rechnet sie auf den Nettodarlehensbetrag des Kreditnehmers an, der wiederum verzinst wird. Der Kreditnehmer muss in der vereinbarten Laufzeit eine höhere Summe tilgen, als ihm ausbezahlt wurde. Dadurch kann sie die monatliche Belastung spürbar erhöhen, sogar verdoppeln. Entsprechende Klagen von Verbrauchern, die sich von ihrer Bank getäuscht fühlten, wurden vom Bundesgerichtshof bisher abgewiesen. Verbraucher sollten bei der Auswahl ihres Kredits mit Sofortzusage also penibel darauf achten, dass ihr Vertrag keine entsprechenden Klauseln enthält.

Effektiver Jahreszins

Der effektive Jahreszins ist die Größe, auf die Verbraucher beim Vergleich und bei der Auswahl ihres Wunschkredits als erstes schauen sollten. Anders als der Nominalzins beziffert der effektive Zinssatz die jährlichen Gesamtkosten des Darlehens, die sich aus Sollzins, Vertragslaufzeit und weiteren kostenrelevanten Faktoren wie Verzinsungsterminen zusammensetzen. Er liegt daher geringfügig höher als der Sollzins. Bis ins Jahr 2014 enthielt der Effektivzins auch sämtliche Gebühren, die Banken üblicherweise für die Verwaltung des Kundenkontos oder die Schufa-Abfrage geltend machten. Im Oktober 2014 wurde dieses Vorgehen vom Bundesgerichtshof jedoch für unzulässig erklärt.

Der Effektivzins ist eine gute Grundlage, um die monatliche Ratenbelastung zu ermitteln. Es gibt jedoch weitere Kostenfaktoren, die Kreditverträge erheblich verteuern können und dennoch nicht in ihm enthalten sind. Allen voran die Prämien für eine Restschuldversicherung, an die viele Kreditverträge vonseiten der Bank gekoppelt werden. Auch das Disagio, ein Abschlag, der den tatsächlichen Auszahlungsbetrag verringert, kann die Gesamtkosten erhöhen. Um Ihren Sofortkredit so günstig und transparent wie möglich zu halten, sollten Sie sichergehen, dass Ihr Vertrag keine derartigen Klauseln enthält und der Effektivzins auch die Kosten widerspiegelt, die tatsächlich auf Sie zukommen.

Preisangabenverordnung

Dass Verbraucher die Kreditprodukte, für die sie sich interessieren, verhältnismäßig einfach miteinander vergleichen können, haben sie der sogenannten Preisangabenverordnung, kurz PAngV, zu verdanken. Sie dient in erster Linie dem Schutz der Verbraucher und gilt seit dem Jahr 1985. Die Preisangabenverordnung legt fest, welche Informationen über Preis und Gesamtkosten eines Produkts im Kaufvertrag niedergelegt sein müssen. Das gilt für die Waren im Supermarkt ebenso wie für Finanzierungsprodukte. Aus den Vertragsunterlagen beim Sofortkredit soll also klar hervorgehen, welche Kosten auf den Kunden zukommen, falls er seine Unterschrift ans Ende des Dokuments setzt.

Zentral ist hierfür der effektive Zinssatz, in dem alle kreditrelevanten Gebühren zusammengefasst werden. Ohne ihn wäre ein belastbarer Kreditvergleich kaum möglich oder nur sehr zeitaufwendig zu bewerkstelligen, da der Bewerber sämtliche Kostenpunkte selbst aus dem jeweiligen Kreditvertrag zusammensuchen müsste. Des Weiteren legt die Preisangabenverordnung fest, dass Banken zwar mit dem niedrigsten Zins werben dürfen, den sie anbieten können, ihre Werbung aber um eine repräsentative Beispielrechnung ergänzen müssen. Sie enthält den Effektivzins, den zwei Drittel aller Kreditnehmer tatsächlich für das beworbene Produkt bezahlen.

Nettodarlehensbetrag

Im Bankwesen unterscheidet man zwischen dem Nettodarlehensbetrag und dem Bruttokreditbetrag. Dabei bezeichnet Letzterer die eigentliche Leihsumme plus die Kosten, die der Kreditnehmer in Form von Zinsen tragen muss. Unter dem Nettokreditbetrag versteht man hingegen die bloße Leihsumme, ohne Nominalzins und etwaige zusätzliche Aufschläge für Sondertilgungsoptionen oder eine besonders lange Zinsbindung. Beim normalen Konsumkredit entspricht der Nettodarlehensbetrag der Summe, die an den Kreditnehmer ausbezahlt wird. Anders sieht es bei umfangreichen Immobiliendarlehen mit langer Sollzinsbindung aus. Hier wird das Disagio fällig, eine Abschlagszahlung, die den tatsächlichen Auszahlungsbetrag um einige Prozentpunkte reduziert. Wer einen Schnellkredit braucht und unsicher ist, ob er auch wirklich die Summe erhält, die er beantragt, wendet sich online oder telefonisch an die Kundenberater seiner Bank. Sie erläutern gern die entsprechenden Vertragsdetails.

Vorfälligkeitsentschädigung

Als Vorfälligkeitsentschädigung bezeichnet man die Entschädigungssumme, die der Kunde an die Bank bezahlen muss, wenn er seinen Sofortkredit schneller ablöst, als vertraglich vereinbart, also bevor die Zinsbindungsfrist abgelaufen ist. Geldhäuser bestehen auf diese Ausgleichsgebühr, weil ihnen durch die vorzeitige Rückzahlung eines Darlehens die Zinsen entgehen, die sie bekommen hätten, wenn der Vertrag bis zum vereinbarten Zeitpunkt weitergelaufen wäre. Dementsprechend hoch fällt die Entschädigung aus, die viele Institute verlangen. Rein rechtlich gesehen ist ihnen hierbei auch keine Obergrenze gesetzt. Der BGH hat allerdings eine Reihe von Urteilen erlassen, die vorgeben, unter Berücksichtigung welcher Faktoren eine Bank die Höhe der Entschädigung berechnen darf.

Von dieser Regelung ausgenommen sind lediglich Verträge mit fehlerhafter Widerrufsbelehrung, solange es sich dabei nicht um Kleinkredite oder Kurzzeitverträge handelt. Enthält die Widerrufsbelehrung Fehler, kann der betreffende Vertrag zu jedem Zeitpunkt gebührenfrei abgelöst werden, unabhängig von der vereinbarten Laufzeitbindung. In der Praxis werden Widerrufe jedoch meist nicht ohne Weiteres akzeptiert und viele Kunden brauchen die Unterstützung eines Anwalts, um ihr Recht geltend zu machen. Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollten sich Verbraucher bereits im Vorfeld darüber informieren, wie hoch die Vorfälligkeitsentschädigung bei welcher Bank ausfällt und die entsprechenden Vertragsklauseln genau studieren. Online gibt es hierfür die passenden Rechner, mit denen Sie zumindest abschätzen können, wie teuer Sie die vorzeitige Vertragskündigung zu stehen käme.

Flexible Vertragsgestaltung

Gerade bei mittleren und höheren Leihsummen ist es ideal, wenn der Schnellkredit mit flexiblen Rahmenbedingungen einhergeht. So kann der Kreditnehmer sofort reagieren, wenn sich seine finanzielle Situation verändert. Beispielsweise durch einen unerwarteten Geldsegen oder eine Gehaltserhöhung, die umfangreiche Sonderzahlungen erlaubt. Vielleicht gerät der Kunde aber auch in einen finanziellen Engpass und kann seine Raten kaum mehr bedienen. In diesem Fall ist es ideal, wenn der Vertrag von Anfang an Zahlpausen vorsieht, die der Kreditnehmer nach eigenem Bedarf und Belieben nehmen kann.

Aus Sicht der Bank sind derart flexible Konditionen jedoch immer mit gewissen Unwägbarkeiten verbunden. Für einen größeren Spielraum bei Sonderzahlungen, Kreditaufstockungen und Zahlpausen verlangen die meisten Kreditinstitute daher höhere Gebühren, als wenn sich der Kunde für den Standardvertrag entscheidet. Bei der Frage, wie flexibel der Kreditvertrag ausfallen soll, scheiden sich die Geister. Hier müssen Verbraucher gut abwägen, wie stabil ihre finanzielle Situation ist, wie viel Reaktionsspielraum sie sich für die Zukunft sichern wollen und wie viele Mehrkosten sie dafür in Kauf nehmen.

Bonitätsprüfung

Banken wollen sichergehen, dass die von ihnen vergebenen Kredite auch rechtzeitig und vollständig zurückbezahlt werden. Mahnschreiben und Inkassoverfahren kosten Geld, schlimmstenfalls erhält die Bank den verliehenen Betrag nicht zurück. Deshalb wird jeder Kreditbewerber einer standardisierten Bonitätsprüfung unterzogen. Unabhängig davon, ob er seinen Antrag online bei einer Direktbank oder in der Filiale vor Ort stellt. Abgefragt werden Einkommen und berufliche Situation des Bewerbers. Ohne regelmäßige Einkünfte ist die Rückzahlung des Darlehens schließlich nicht gewährleistet. Die Abfrage der beruflichen Tätigkeit soll klären, wie stabil Arbeitsverhältnis und Einkommen sind. Herzstück jeder Bonitätsprüfung ist außerdem die Schufa-Abfrage.

Sie offenbart sofort, ob der potenzielle Kreditnehmer seine bisherigen Zahlungsverpflichtungen pünktlich und vollständig erfüllt hat oder ob frühere Vertragspartner Grund zur Beanstandung hatten. Anders sieht es natürlich beim Sofortkredit ohne Schufa aus. Hier wird allein das Einkommen des Antragstellers zur Bonitätsbewertung herangezogen. Bei größeren Leihsummen sind auch etwaige Vermögenswerte, die als Sicherheiten dienen können, von Interesse für die Bank. Das Ergebnis der Bonitätsprüfung bestimmt aber nicht nur, ob das Darlehen mit Sofortauszahlung vergeben wird. Es entscheidet auch über die Gebühren, die der Bewerber für seinen Wunschkredit bezahlen muss.

Einkommenssituation

Nur mit einem regelmäßigen Einkommen in angemessener Höhe ist die vertragsgemäße Rückzahlung eines Darlehens möglich. Daher verlangt die Bank Einkommensnachweise in Form von Lohnzetteln oder Einkommenssteuerbescheiden. Beim Schnellkredit müssen die Einkünfte normalerweise über einen Zeitraum von drei, manchmal sechs Monaten dokumentiert werden. Auch für die Einkommenshöhe gelten Mindestvoraussetzungen: Sie sollte oberhalb der sogenannten Pfändungsfreigrenze liegen. Etwas geringer sind die Anforderungen an Kreditnehmer, die einen Minikredit mit Sofortauszahlung aufnehmen wollen. Da es sich um sehr niedrige Leihsummen handelt, können bei den meisten Anbietern auch Personen mit einem Lohn unterhalb des Pfändungsfreibetrages einen Kleinstkredit erhalten. In jedem Fall aber muss gewährleistet sein, dass sich der Kreditbetrag und die erforderliche Monatsrate mit den regelmäßigen Einkünften und Ausgaben des Antragstellers vereinbaren lassen.

Außerdem möchte die Bank wissen, in welchem Beschäftigungsverhältnis der Arbeitnehmer steht. Je stabiler ein Arbeitsverhältnis beschaffen ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Bewerber den Kreditvertrag über die gesamte Laufzeit erfüllen kann. Dementsprechend gut stehen die Chancen auf Bewilligung seines Wunschkredits. Beamte und langjährige Angestellte sind daher in einer idealen Ausgangsposition, während Arbeitnehmer mit Zeitverträgen und Auszubildende oft länger suchen müssen, bis sie den richtigen Geldgeber gefunden haben. Auch bei Freiberuflern und Selbstständigen nimmt die Bank ein größeres Verlustrisiko an. Ohne Bürgschaft haben Bewerber, die beruflich nicht ganz fest im Sattel sitzen, oft Schwierigkeiten ein Darlehen zu bekommen.

Sicherheiten und Eigenkapital

Bei umfangreichen Finanzierungen verlangen Banken normalerweise eine bestimmte Summe Eigenkapital vom Kreditnehmer. Dabei gilt: Je weniger der Bewerber verdient oder je unsicherer sich seine allgemeine Vermögenssituation darstellt, desto mehr Kapital muss er mitbringen. Weitere Kreditsicherheiten sind ebenfalls Pflicht. So werden Baufinanzierungen beispielsweise über einen Grundbucheintrag abgesichert. Auch Vermögenswerte wie Sparbriefe oder Vermögenswerte oder Fahrzeugscheine können das Ausfallrisiko der Bank mindern und eignen sich daher als Sicherheit. Bei einfachen Konsumkrediten, die sofort ausgezahlt werden, entfällt der Eigenanteil. Die Absicherung erfolgt normalerweise über das Einkommen des Kreditnehmers, vorausgesetzt es liegt oberhalb der Pfändungsfreigrenze.

Sicherheit durch Bürgschaft

Dann kann die Bank bei Zahlungsausfällen auf den pfändbaren Lohnanteil des Schuldners zugreifen. Weitere Sicherheiten werden beim Kredit mit Sofortzusage nur verlangt, wenn der Leihbetrag eine gewisse Höhe erreicht oder wenn die Bonität des Bewerbers eingeschränkt ist. Trifft Letzteres auf Sie zu, brauchen Sie einen solventen Bürgen, um sich die Chance auf Ihr Wunschdarlehen zu erhalten. Bürgschaften sind neben Immobilien und beweglichen Vermögenswerten die dritte Säule der Kreditsicherung. Die Person, die für Sie bürgt, erklärt sich hierbei per Unterschrift bereit, für etwaige Zahlungsausfälle Ihrerseits aufzukommen. Bei der Antragstellung reichen Sie ganz einfach neben Ihren eigenen Unterlagen auch die entsprechenden Dokumente des Bürgen ein.

SCHUFA

Einkommen und berufliche Stabilität sind zwei wichtige Voraussetzungen für die Kreditaufnahme. Sie sagen allerdings nichts darüber aus, ob der Bewerber nicht schon diversen anderen Kreditgebern verpflichtet ist oder seine bisherigen Zahlungsverpflichtungen immer pünktlich und zufriedenstellend erfüllen konnte. Diese Informationen gewinnen Banken mithilfe der Schufa-Auskunft, der jeder Bewerber zustimmen muss. Die Schufa ist dabei nur einer von mehreren Wirtschaftsinformationsdiensten, die das Zahlungsverhalten privater Verbraucher dokumentieren. Sie ist jedoch so bekannt, dass ihr Name synonym für alle anderen Wirtschaftsauskunfteien in Deutschland verwendet wird. Die Abfrage der Schufa-Daten nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Die Bonitätsbewertung erfolgt dabei durch einen Bonitätsscore, der in Prozent angibt, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Kunde seinen zukünftigen Zahlungsverpflichtungen vertragsgemäß nachkommen wird.

Je niedriger dieser Wert ausfällt, desto eher wird der Kreditantrag abgelehnt. Manche Datensammelstellen verwenden statt eines Prozentwertes ein Ampelsystem, andere einen Bonitätsindex, bei dem ein höherer Wert mit einer höheren Ausfallwahrscheinlichkeit korreliert. Das Prinzip ist jedoch immer dasselbe: Wirtschaftsinformationsdienste verarbeiten die Daten, die ihnen Banken, Internetanbieter und Online-Händler übermitteln, und fassen das bisherige Zahlverhalten eines Verbrauchers mit einem aussagekräftigen Wert zusammen. Verbraucher, deren Schnellkredit trotz guter Einkommenssituation abgelehnt wird, können also davon ausgehen, dass bei Schufa und Co. negative Informationen über sie gespeichert sind.

Auswirkungen auf die Zinshöhe

Die Bonität eines Verbrauchers entscheidet nicht nur, ob er einen Kredit enthält. Sie beeinflusst auch die Gesamtkosten, die er für sein Darlehen bezahlen muss. Ebenso wie riskantere Finanzgeschäfte mit höheren potenziellen Renditen verbunden sind, lassen sich Banken ein höheres Ausfallrisiko mit höheren Zinsen bezahlen. Die günstigsten Zinsen sind daher Bewerbern vorbehalten, die ein gutes Einkommen, möglichst wenig anderweitige Zahlungsverpflichtungen und eine ausgezeichnete Bonitätsauskunft haben. Verbraucher, die diese Kriterien nicht erfüllen, bezahlen grundsätzlich höhere Gebühren als jene, die in der Werbung angegeben und von Kreditrechnern verwendet werden. Zu welchem Zins Sie Ihr Wunschdarlehen mit Sofortzusage erhalten, erfahren Sie also erst, wenn die Bank Ihnen nach erfolgter Bonitätsprüfung ein verbindliches Angebot vorlegt.

Werbung richtig deuten

Für Kreditnehmer sind historisch tiefe Zinsen ein Grund zur Freude. Im Wettbewerb um Kundschaft unterbieten sich die Banken schließlich gegenseitig mit günstigen Gebühren für ihre Kreditprodukte, sodass für den Kreditnehmer kaum Mehrkosten auf die Geldleihe anfallen. Für den Verbraucher gibt es jedoch keine Garantie auf den beworbenen Zins. Die Höhe der Kreditgebühren hängt schließlich stets seiner persönlichen Vermögenssituation ab. Noch günstiger als der Schnellkredit von der Direktbank sind lediglich Null-Prozent-Finanzierungen, bei denen überhaupt keine Gebühren auf die Leihsumme erhoben werden. Derartige Angebote finden Verbraucher beispielsweise in Kaufhäusern oder bei Onlinehändlern. Dort können sie beispielsweise Elektrogeräte, Küchen oder Möbel per zinsfreiem Ratenkauf erwerben und sofort mitnehmen. Eine Kreditvariante, die jedoch die oder andere Gebührenfalle bereithält und dem Kunden längst nicht immer so günstig kommt, wie beworben.

Null-Prozent-Finanzierung und Barzahlungsrabatt

Null-Prozent-Finanzierungen kommen nicht für jedes Anliegen infrage. Kunden, die mit ihrem Sofortkredit einen Gebrauchtwagen kaufen oder eine kaputte Waschmaschine ersetzen wollen, sollten beide Varianten aber einem gründlichen Vergleich unterziehen. Beim Null-Prozent-Ratenkauf verstecken sich im Vertrag nämlich Klauseln, in denen der Kunde dem Abschluss einer sogenannten Kreditausfallversicherung zustimmt. Sie springt ein, wenn der Kreditnehmer seine Raten nicht mehr begleichen kann und ist der Grund, weshalb Banken auch am Verkauf zinsfreier Darlehen verdienen: Unterzeichnet der Kunde den Vertrag samt Versicherungsklausel, erhält die Bank eine Provision vom Versicherer. Verbraucherschützer warnen vor derartigen Policen. Schließlich sind die wenigsten Ratenkäufe wertig genug, um den Abschluss einer Ratenschutzversicherung zu rechtfertigen. Außerdem sind die Prämien oft unverhältnismäßig teuer. Bei anderen Null-Prozent-Finanzierungen vereinbart der Kunde einen zusätzlichen Rahmenkredit, den er per Karte nutzen kann.

Er verleitet nicht nur zum Geldausgeben, sondern ist - wie der Disporahmen auf dem Girokonto - mit hohen Gebühren belastet und häufig mit einer zweiten, ebenfalls kostenpflichtigen Ratenschutzversicherung kombiniert. Beim Autokauf hat sich eine weitere Variante des zinsfreien Darlehens etabliert: die sogenannte Ballonfinanzierung. Dabei bezahlt der Autokäufer über einen vertraglich vereinbarten Zeitraum nur sehr kleine Raten. Ist die Frist abgelaufen, wird der Restbetrag jedoch auf einen Schlag fällig, sodass viele Kunden eine weitere, weniger günstige Finanzierung abschließen müssen. Im Vergleich dazu ist ein Kredit mit Sofortzusage meist die preiswertere Variante. Insbesondere beim Autohändler winkt dem Barzahler schließlich Rabatt auf den Kaufpreis, sodass sich die Kreditzinsen schnell amortisieren.

Ab-Preise

Günstige Zinsen scheinen den Schnellkredit für jeden erschwinglich zu machen. Schließlich bezahlt der Verbraucher kaum mehr als den eigentlichen Leihbetrag zurück. Die Preise, mit denen Banken werben, gelten jedoch nicht in jedem Fall, sondern stellen nur den zinsgünstigsten Kredit dar, den das Geldinstitut anbieten kann. Er ist Kunden vorbehalten, die sowohl beim Einkommen als auch bei der Bonitätsbewertung durch die Schufa Bestwerte erzielen. Wer beim Kreditwürdigkeitscheck weniger gut abschneidet, muss mehr bezahlen als in der Werbeanzeige steht. Wie breit die Zinsspanne beim jeweiligen Darlehen ausfallen kann, verrät ein Blick ins Kleingedruckte.

Bei den meisten Produkten können die Gebühren um einige Prozentpunkte variieren. Je nach Leihsumme kann das für den Kreditnehmer einen Mehraufwand von mehreren Hundert oder gar Tausend Euro bedeuten. Außerdem sind Geldhäuser per Gesetz dazu angehalten, in ihrer Werbung ein repräsentatives Rechenbeispiel mit dem Zinssatz anzuführen, zu dem zwei Drittel ihrer Kunden das beworbene Darlehen wirklich erhalten. Wenn Sie einen günstigen Kredit mit Sofortzusage entdeckt haben, freuen Sie sich also lieber nicht zu früh, sondern warten Sie das verbindliche Angebot der Bank ab. Erst dann erfahren Sie, welchen Zins die Bank Ihnen unter Einbeziehung Ihrer persönlichen Einkommens- und Bonitätssituation anbieten kann.

Bekomme ich den Kredit überhaupt?

Eine Garantie auf Bewilligung gibt es nicht. Selbst, wenn ein Kunde der Auffassung ist, alle Bedingungen für die Kreditaufnahme zu erfüllen, kann die Bank seinen Antrag ablehnen. Beispielsweise weil seine Bonitätsbewertung schlechter ausfällt als gedacht. Ob Sie Ihren Wunschbetrag erhalten oder nicht, hängt also von Ihrer individuellen Ausgangssituation ab. Ein gutes Einkommen allein reicht nicht, wenn die Schufa-Auskunft schwerwiegende Mängel im Zahlungsverhalten, Kreditkündigungen vonseiten der Bank oder gar Kontopfändungen offenbart. Andererseits können Sie auch mit einem verhältnismäßig geringen Einkommen an einen Mikro- oder Minikredit kommen, wenn Ihre Bonitätsprüfung entsprechend positiv ausfällt und die Leihsumme zu Ihren Einkünften passt.

Aber auch bei ungünstigeren Startbedingungen, wenn die Bonität durch einen Negativvermerk geschmälert ist oder der Antragsteller lediglich in einem befristeten Arbeitsverhältnis steht, lassen sich viele Banken von einer Kreditvergabe überzeugen - wenn der Antragsteller einen solventen Bürgen nennen kann, der den Vertrag mit ihm unterschreibt. Damit ein Sofortkredit so rasch wie möglich ausgezahlt werden kann, müssen der Bank alle erforderlichen Unterlagen vorliegen. Bei einem Darlehen mit Bürgschaft gehören dazu auch die entsprechenden Gehalts- und Vermögensnachweise des Bürgen. Auch das sollten Sie bei Ihren Vorbereitungen bedenken.

Fazit

Ein Kredit mit Sofortzusage ist schnell beantragt und wird von Banken bevorzugt bearbeitet. Im Idealfall können Verbraucher ihren finanziellen Mehrbedarf damit zinsgünstig decken und müssen nicht auf teure Alternativen wie den Disporahmen auf ihrem Girokonto zugreifen. Das klappt allerdings nur, wenn sie die grundlegenden Anforderungen erfüllen, die Banken an einen Kreditnehmer stellen. Darüber hinaus sollten Sie Ihren Kreditantrag mit der gebotenen Sorgfalt vorbereiten und generell verantwortungsvoll mit Ihren finanziellen Verpflichtungen umgehen. Die besten Chancen auf einen günstigen Schnellkredit haben nämlich Verbraucher, deren Kreditwürdigkeit von der Schufa und anderen Auskunfteien besonders hoch eingeschätzt wird, weil sie ihre Rechnungen stets vertragsgemäß begleichen. Ihre persönliche Vermögenssituation legen Sie dar, indem sie ihren Kreditantrag um die geforderten Einkommensnachweise und weitere geeignete Belege ergänzen. So kann die Bank ihren Kreditantrag rasch bearbeiten und das Geld schnellstmöglich an Sie ausbezahlen.

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