Der Arbeitgeber gewährt das Darlehen seinen Mitarbeitern, um sie an das Unternehmen zu binden und ihnen eine Art Wertschätzung zu zeigen. Die Arbeitgeberdarlehen (selten: Arbeitnehmerdarlehen) sind Darlehen des Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer im Rahmen der betrieblichen Sozialleistungen. Das Arbeitgeberdarlehen kann in einigen Fällen sehr attraktiv sein, aber es gibt auch Punkte, die nachteilig sein können. Derjenige, der in einem festen Arbeitsverhältnis steht, sollte sich nicht scheuen, seinen Arbeitgeber um einen Arbeitgeberkredit zu bitten. Im Gegensatz zu einer Bank erhält ein Mitarbeiter jedoch den Darlehensbetrag von seinem Arbeitgeber.
Arbeitgeber-Darlehen: Gutschrift vom Boss
Zum Beispiel, haben Sie jemals erwogen, Ihren Auftraggeber um ein Kredit zu ersuchen? Der Arbeitgeberkredit, auch Arbeitnehmerdarlehen oder Arbeitnehmerdarlehen“ oder Arbeitnehmerdarlehen “ bezeichnet, erlaubt es den Mitarbeitern, einen persönlichen Kredit aufzubringen. Arbeitgeberkredite werden vor allem im Finanzbereich, im öffentlichen Sektor, aber auch in vielen anderen Bereichen bietet.
Und was ist ein Arbeitgeberkredit? Der Arbeitgeberkredit ist ein Kredit, den ein Arbeitgeber einem Angestellten einräumt. Mitarbeiterkredite bieten in der Regel niedrigere Zinssätze als herkömmliche Bankkredite. Zahlreiche Firmen wollen ihre Beschäftigten mit einem Arbeitgeberkredit halten. Das Privatdarlehen bringt eine gewisse Anerkennung gegenüber einem Angestellten und einen für die nähere Umgebung sicheren Job.
Ein Arbeitgeberkredit ist im Gegensatz zu einem herkömmlichen Ratendarlehen oft mit niedrigeren Kreditzinsen assoziiert. Aber wie hoch ist der angemessene Zins für ein Arbeitnehmerdarlehen? Bei einem Privatkredit orientiert sich der Unternehmer in der Regel am so genannten Staffelzinssatz für die Gesamtlaufzeit. Bei Verwendung dieser gewogenen Durchschnittsverzinsung kann bei der Ermittlung der Verzinsung eines Arbeitgeberdarlehens ein Disagio von 4 Prozentpunkten angesetzt werden.
Grundsätzlich gelten die arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsätze für alle Mitarbeiter im Betrieb, wenn es um die Gewährung eines Arbeitgeberkredits geht. So dürfen beispielsweise für Teilzeitbeschäftigte keine schlechteren Kreditbedingungen gelten als für Vollzeitbeschäftigte. Dies ergibt sich aus dem Benachteiligungsverbot des 4 Abs. 1 des Teilzeitgesetzes („TzBfG“).
Das heißt aber nicht, dass ein Betrieb allen Mitarbeitern ein Unternehmerdarlehen einräumt. Wenn einzelne Beschäftigte verschuldet sind oder ihre Löhne verpfändet werden, können dies berechtigte Argumente für die Ablehnung von Personalkrediten sein. Werden Arbeitgeberkredite bereitgestellt? Egal ob für eine besondere Ausbildungsmaßnahme oder für den Kauf von Immobilien – oft sind Arbeitgeberkredite vorgesehen. Allerdings ist es den Unternehmern verboten, ein Entgelt für den Kauf eigener Erzeugnisse zu gewähren: 107 Abs. 2 S. 2 HGB schreibt das Kreditverbot für Unternehmer vor.
Ausgenommen von der Zweckbindung ist die Aufnahme eines Arbeitgeberdarlehens zur Unternehmensfinanzierung, da der Unternehmer einen Börsengang mit dem Betrieb anstrebt. Vor der Gewährung eines Darlehens ist der Unternehmer jedoch verpflichtet, den Darlehensnehmer über die mit einem eventuellen Misserfolg des Börsenganges einhergehenden Gefahren zu informieren.
Bei der Finanzierung eines Seminars mit Hilfe eines Arbeitgeberkredits genügen oft ein paar hundert Euros, aber auch der Kreditbetrag für das Arbeitnehmerdarlehen kann deutlich erhöht werden. Ist ein Arbeitgeberkredit im Gegensatz zu einem Ratendarlehen sinnvoll? Der Arbeitgeberkredit ist in der Regel eine günstige Variante zum herkömmlichen Teilzahlungskredit. Ist der vom Auftraggeber ermittelte Jahres-Effektivzins unter dem Marktzins, kann sich ein Arbeitgeberkredit für Sie auszahlen.
Weiterer Pluspunkt – insbesondere bei Arbeitgeberkrediten mit geringerem Volumen – ist, dass Firmen oft keine Sicherheit benötigen, während ein Bankkredit oft nur mit der entsprechenden Kreditwürdigkeit und verfügbaren Sicherheit gewährt wird. Es gibt trotz vieler Vorzüge keine Gewähr, dass das Arbeitnehmerdarlehen in der Tat immer die billigste Finanzierungsvariante ist. Vor der Aufnahme eines Arbeitgeberkredits sollte immer ein qualitativer Bonitätsvergleich vorgenommen werden.
Wenn Sie ein Standard-Ratenkredit mit einem Arbeitgeberkredit vergleichen wollen, sollten Sie die nachfolgenden von der IHK empfohlenen Kriterien verwenden: Worin besteht eine Zinsvergütung und was sind die Differenzen zum Arbeitgeberkredit? Ein Arbeitgeberkredit ist zwar ein billiges Darlehen des Chefs, aber Ihr Auftraggeber zahlt im Falle einer Zinsvergütung ganz oder zum Teil Ihre Darlehenszinsen.
Die Zinsvergütung wird jedoch immer als Sachleistung und in vollem Umfang als steuerpflichtiges Gehalt betrachtet – nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes (AZ IV 67/03 ) gibt es keine Erleichterungen. Vergibt ein Unternehmer einem Arbeitnehmer ein persönliches Darlehen, müssen beide Parteien gewisse Steuervorschriften beachten, um Probleme mit dem Steueramt zu verhindern.
Solche Auszahlungen können rasch den Anschein erwecken, dass es sich um Sachleistungen handele – also um eine Lohnauszahlung, die nicht angemessen besteuert wird. Daher ist der zwischen dem Arbeitgeberkredit und dem Marktzinssatz entstehende Zinsgewinn als Sachleistung nach dem Einkommensteuergesetz (EStG) zu besteuern. Der Arbeitgeberkredit wird in der Regel zu niedrigeren Zinssätzen als ein Standard-Bankkredit gewährt.
Derartige Zinsvergünstigungen sind nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes (AZ IV S 28/06 ) immer dann als geldwerter Vorteil anzusehen, wenn der Zins auf dem Arbeitgeberkredit unter dem Marktzinssatz ist. Die Sachleistungen sind der Einkommensteuer unterworfen und müssen daher als Lohn besteuert werden. Ab wann wird die Steuerbefreiung für das Arbeitgeberstipendium bewilligt? Gewähren beispielsweise Arbeitnehmer ein unverzinsliches Kredit in Gestalt eines Lohnvorschusses in Form von 2.000 â?
Eine Steuerbefreiung wird darüber hinaus erteilt, wenn der festgestellte Steuervorteil die Steuerbefreiungsgrenze von 44 EUR pro Kalendermonat gemäß 8 Abs. 2 S. 9 StG nicht überschreitet. Bei Überschreitung der Befreiungsgrenze ist der ganze Vorteil steuerpflichtig. Prinzipiell wird der Vorteil der Verzinsung für jedes Dienstgeberdarlehen einzeln errechnet. Das Einkommensteuergesetz kennt bei der Bestimmung des kalkulatorischen Einkommens in Gestalt eines Zinsanteils im Zusammenhang mit einem Unternehmerdarlehen zwei Fälle:
Betrifft z.B. Mitarbeiter, die einen zinsverbilligten Arbeitgeberkredit von Industrieunternehmen oder Handelsgesellschaften bekommen, die nicht mit Krediten „handeln“. Betrifft z.B. Bankmitarbeiter, die von ihrem Dienstgeber ein zinsgünstiges Angebot mit Rabattfreibetrag haben. Der Marktzins bei Vertragsschluss ist für die gesamte Dauer des Arbeitgeberkredits maßgebend – es sei denn, es wird ein veränderlicher Kreditzinssatz festgelegt.
Die zu versteuernde Verzinsung basiert auf der Abweichung zwischen dem Marktzinssatz und dem vom Mitarbeiter zu entrichtenden geringen Effektivzins, der sich aus dem verbleibenden Darlehen ergibt. Bei Abschluss eines Arbeitgeberdarlehensvertrages müssen bestimmte Bedingungen – wie z. B. Laufzeiten, Verzinsung, Rückzahlung, Besicherung und Ablösung des Darlehensnehmers – während der ganzen Dauer exakt abgestimmt und einhalten werden.
Die Arbeitnehmerin ist zur Tilgung des Arbeitgeberkredits verpflichte. Andernfalls oder wenn der Unternehmer auf die Tilgung des Kredits verzichten muss, ist der nicht zurückforderte Betrag nichts anderes als das Gehalt und unterliegt daher in voller Höhe der Einkommensteuer. Selbst wenn der Darlehensgeber auf Zinsen verzichten sollte, kann die vollständige Besteuerung des Arbeitgeberkredits wirksam werden.
Wie bereits gesagt, wird im Einkommensteuergesetz zwischen zwei Schuldnergruppen bei der Bestimmung der Sachleistung für ein Arbeitgeberstipendium unterschieden: Zum Beispiel Mitarbeiter von Handels- und Industriebetrieben und Mitarbeiter aus dem Bankensektor, also Kreditinstitute, Sparbanken und andere Finanzgesellschaften. Die Zinsvorteile aus einem Unternehmerdarlehen werden als Personalabzug klassifiziert und dementsprechend besteuert.
Für die Ermittlung der Sachbezüge für Mitarbeiter in Finanzgesellschaften wird nicht der Effektivzins der Deutsche Bundesbank verwendet, sondern derjenige, den der Dienstgeber seinen Kunden auch bei der Aufnahme von vergleichbaren Krediten bereitstellt. Die aus der Gewährung des Darlehens resultierenden Zinsvorteile sind nicht steuerpflichtig, sofern die gesamten monetären Leistungen aus dem Arbeitsverhältnis den Wert von 1.080 EUR pro Jahr nicht überschreiten.
Nach der inzwischen von der Regierung verabschiedeten Judikatur gibt es jedoch eine Option zur Ermittlung der Sachleistungen: Der Vorteil eines Arbeitgeberdarlehens im Bankensektor kann auch zum besten Börsenkurs angesetzt werden, jedoch ohne Abschlag und ohne Abschlag (BFM-Schreiben vom 16. Mai 2013, ABl. 4 Nr. 4 Nr. 2334/07/0011). Es ist für die Arbeitnehmer im Bankensektor von Bedeutung zu wissen, dass die Unternehmer nicht verpflichtet sind, dieses Recht der Wahl auszuüben.
Nicht in jedem Fall gibt es die Moeglichkeit, ein Arbeitnehmerdarlehen zu erhalten. Wenn Sie einen Arbeitgeberkredit beanspruchen wollen, sollten Sie in kleinen Firmen Ihren Vorgesetzten oder in großen Firmen das verantwortliche Personalbüro oder den zuständigen Personalrat aufsuchen. Wenn Sie z.B. für die Realisierung eines Bauvorhabens einen Arbeitgeberkredit brauchen, sollten Sie über eine rechtzeitige Antragstellung nachdenken.
Grundsätzlich können sich Firmen nicht von heute auf morgen für einen Kredit aussprechen. Bei Zustimmung des Arbeitgebers zum Kreditantrag werden mit dem Arbeitnehmer Zinsen festgelegt. So ist das Unternehmerdarlehen rechtsgültig: Verträge einhalten! Damit ein Arbeitgeberkredit rechtssicher ist, müssen präzise Verträge abgeschlossen und dokumentiert werden.
Treten im Rahmen der vertraglichen Regelungen Irrtümer auf, muss der Kreditnehmer damit rechnen, dass das Gesamtdarlehen in voller Höhe als zu versteuernder Lohnbestandteil verbucht wird. Teilzahlungen für das Arbeitgeberdarlehen: Bei Vertragsabschluss werden die Rückzahlungsraten für das Dienstgeberdarlehen in der Regel festgelegt und unmittelbar vom Gehalt abgezogen. Infolgedessen hat der Kreditgeber während der Darlehenslaufzeit eine bestimmte Anzahl von Teilsicherheiten, solange der Arbeitnehmer für das Unternehmen arbeitet.
Allerdings hat der Gesetzgeber festgelegt, dass der Unternehmer bei der Anrechnung der Darlehensraten auf künftige Lohnforderungen gemäß 394 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) die gesetzlichen Pfändungsbefreiungsgrenzen einzuhalten hat. Was, wenn der Arbeitnehmer das Haus scheidet? Soviel im Voraus: Ein Arbeitgeberkredit kann nur durch gesonderte Kündigungen gekündigt werden, ein Austritt aus dem Betrieb hat nicht zwangsläufig eine vorzeitige Rückzahlung des Kredits zur Folge.
An dieser Stelle gibt es zwei verschiedene Konstellationen, die zeigen, was mit einem Arbeitnehmerdarlehen geschehen kann, wenn Sie das Unternehmen vor Ablauf der Darlehenslaufzeit verlassen: Die Kündigung eines Arbeitnehmers muss nicht notwendigerweise bedeuten, dass der Dienstgeber ein Recht auf Kündigung des Kredits hat. Jedoch kann der Unternehmer den Zins anheben – dieser darf jedoch nur moderat über dem vorherigen Zins liegen.
Wenn Sie Ihr Anstellungsverhältnis beenden, ist eine Angleichung des Effektivzinssatzes des Arbeitgeberdarlehens an den dann geltenden Verkehrswert erlaubt, entschied das BAG („AZ 737/97“). Wenn Sie ein Dienstgeberdarlehen aufnehmen, sollten Sie darauf achten, dass im Kündigungsfall immer die entsprechenden Verträge im Kreditvertrag zustandekommen. In Ermangelung einer solchen Übereinkunft kann das Restdarlehen unmittelbar fällig werden.
Ein Organdarlehen ist eine Sonderform des Arbeitgeberkredits. Ein Vorstandsdarlehen einer AG ist ein Arbeitnehmerdarlehen an Führungskräfte, Zeichnungsberechtigte, Mitglieder des Vorstands sowie deren Ehegattinnen und Minderjährige – sofern der Verwaltungsrat dem Sonderdarlehen für Arbeitnehmer gemäß 89 des Aktiengesetzes zugestimmt hat.
Ein Firmenkredit von Kredit- und Finanzdienstleistungsunternehmen ist ein Kredit, der Führungskräften des Kreditinstituts, Mitgliedern des Aufsichtsgremiums, Zeichnungsberechtigten sowie deren Ehepartnern und minderjährigen Kindern oder Gesellschaften gewährt wird, mit denen ein gewisses Maß an persönlicher oder finanzieller Beteiligung verbunden ist.