Dafür gibt es verschiedene Gründe. Oft hat man auch mehr Geld, wenn man mit dem aktuellen Geld sparsamer umgeht – und das, ohne etwas aufzugeben. In den lokalen Finanzinstituten fallen diese Menschen in eine Risikogruppe, die nur ungern Geld leiht. Einstein soll einmal gesagt haben, dass es nicht unbedingt die besten Dinge im Leben sind, die man für Geld bekommt. Der Ehemann, der zuvor viele Jahre im Bankensektor gearbeitet hatte, leitete eine Kreditberatungsfirma mit zwei Filialen.
DAS GELD MACHT NICHT GLÜCKLICH: FÜR EIN KREDITLOSES LEBE
Der Ehemann, der vorher viele Jahre im Bankwesen tätig war, leitete eine Kreditberatungsfirma mit zwei Filialen. Bei Ausbruch der Finanzkrise zeigte sich, dass mehrere Kreditinstitute nicht die von ihm erwartete Vergütung bezahlen würden. Wer einen Kredit bekommen sollte, bekam ihn nie – und es war schwierig, neue zu gewinnen.
Demgegenüber hatte unsere Gastfamilie bereits mehrere Darlehen vergeben, unter anderem für ein Fahrzeug, für Mobiliar und Büroeinrichtungen. Unser Geld wurde immer sehr rasch ausbezahlt. Auch wenn es mal Schwierigkeiten gab, schaute er immer zuversichtlich in die naheliegende Zeit. Damit ich die Rate bezahlen und alle Verpflichtungen des Tages decken kann, hat mein Mann ohne mein Wissen weitere Darlehensverträge abgeschlossen.
Sein übertriebener Anspruch und seine Zuversicht gegenüber dem Leben bedeuteten, dass er die aufgetretenen Schwierigkeiten nie zugeben konnte. Jeden Tag sammelte er mehr und mehr Forderungen. Aber irgendwann erreichte er den Zeitpunkt, an dem er seine Mitarbeiter kündigen und die Filialen schliessen musste. Die Darlehen konnten wir nicht zurückzahlen.
Ich habe erst erfahren, dass wir Schwierigkeiten hatten, die Rate zu bezahlen, nachdem wir von Kreditgebern besucht worden waren, die die Tilgung ihres Kredites einforderten. Das meiste, das ich später erfahren habe, hatte mein Mann vor mir verborgen gehabt. Das Problem begann sich zu sammeln. Der Schuldenstand stieg weiter an. Der Ehemann hatte immer noch Schwierigkeiten mit dem Betrieb – er machte fast keinen Gewinn.
Und er hat mir auch nicht gesagt, wie viel wir schuldig sind. Endlich hat er sich einen anderen Beruf gesucht, aber irgendwann ging alles daneben. Unsere Finanzlage konnten wir nicht kontrollieren und sind ins Elternhaus gezogen. Die Lage war für ihn fast aussichtslos, aber er verneinte sie sich selbst und den Menschen um ihn.
Aber auch die Betreuung durch meine treuen Bekannten war mir ein wichtiges Anliegen. Aber auch eine Therapie in der Gruppe hat mir sehr geholfen, bei der ich professionell unterstützt und unterstützt wurde. Ihm die nötige Stütze zu bieten, aber ich musste ihn auch „den Fakten auf den Grund gehen“. Wir beide haben die Lage dadurch hervorgerufen, dass wir zu sorglos mit unseren Familienfinanzen umgingen.
Es wird noch lange Zeit vergehen, bis wir alle unsere Forderungen beglichen haben. Wir wenden unser Geld nur noch für das auf, was wir wirklich benötigen, und wir haben uns darauf verständigt, wo unsere Schwerpunkte sind. Täglich wird versucht, Geld zu sparsam und sinnvoll einzusetzen. Wir tilgen unsere Verpflichtungen in kleinen Stufen und tilgen ein Darlehen nach dem anderen.
Man blickt zuversichtlich in die naheliegende Zeit und glaubt, dass der Tag kommen wird, an dem wir alles ausgerottet haben. Jetzt werden wir ein frisches Zuhause haben – ohne jegliche Verschuldung oder Anleihen.