Freiberufler Krankenversicherung

Die Krankenversicherung für Freiberufler

Als eine von fünf Säulen der Sozialversicherung sind auch Freiberufler verpflichtet, eine Krankenversicherung abzuschließen. Die Freiberufler sind nur eine Gruppe von Selbstständigen. Bei der Krankenversicherung gelten für sie andere Regeln als für Selbständige. Die Mehrheit der Freiberufler sind sogenannte freie Kulturberufe. Aber das sind keineswegs alle, die zur Kategorie der Freiberufler gehören.

Krankenkasse für Freiberufler

Unter vielen anderen Versicherungsfragen für Freiberufler ergibt sich auch die Fragestellung, ob die gesetzlichen oder privaten Krankenversicherungen für Freiberufler besser sind. Bei der privaten Krankenversicherung gibt es jedoch viel zu sagen. Als eine von fünf Pfeilern der sozialen Sicherung sind auch Freiberufler verpflichtet, eine Krankenversicherung abzuschließen. Im Gegensatz zu den Mitarbeitern können Freiberufler jedoch beispielsweise zwischen einer gesetzlichen Krankenversicherung und einer privaten Krankenversicherung auswählen (freedom of choice).

Neben den verschiedenen Aufwendungen und Nutzen müssen auch privatwirtschaftliche Aspekte (z.B. Familienversicherung) bei der Auswahl zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung für Freiberufler berücksichtigt werden. Bereits vor der Einführung der allgemeinen Meldepflicht für alle in der Bundesrepublik ansässigen Personen bestand für einige der Freiberufler die allgemeine Anforderung, sich als Freiberufler bei einer Krankenversicherung für die Krankenversicherung einzuschreiben.

Es handelt sich um Kunstschaffende und Journalisten, die über die Kunstsozialkasse krankenversichert sind, sowie um Landwirte. Die Besonderheit der Kunstsozialkasse ist, dass Freiberufler wie z. B. Kunstschaffende und Journalisten nur die halbe Höhe der Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen. Der Mindestlohn für Freiberufler liegt bei 3.900 € im Jahr. Die Selbständigen dürfen nicht erwerbstätig sein.

Die Freiberufler dürfen höchstens einen Mitarbeiter einstellen. Die anderen Freiberufler sind bei der Auswahl der Krankenkasse auf sich allein gestellt. 2. Weil die gesetzlichen Krankenkassen wie die privaten Krankenversicherungen eigene Vor- und Nachteile aufweisen, sollten Freiberufler mit beiden Versicherungsformen vertraut sein und überprüfen, welche Krankenversicherung für ihre eigene Arbeit als Freiberufler besser geeignet ist.

Aber auch die Fragen des Krankentagegeldes oder des Krankengeldes oder der Familienversicherungen sind für die Wahl der Krankenversicherung wichtig. Freiberufler und Selbständige haben zwar auch eine allgemeine Versicherungsverpflichtung, aber Freiberufler und Selbständige haben eine so genannte Wahlmöglichkeit und können daher - ungeachtet der Versicherungsverpflichtung - zwischen freiwilliger gesetzlicher und privater Krankenversicherung auswählen.

Die Freiberufler können somit zwischen allen Kassen auswählen und auch umsteigen. Wenn Freiberufler auf gewisse Dienstleistungen keinen großen Einfluss haben, können sie sich an dem für sie vorteilhaftesten Zuschlag ausrichten. Bei Freiberuflern, die eine Krankenversicherung in Erwägung zögen, ist die Beitragsbemessungsgrundlage für die Höhe der Beiträge maßgebend. Falls Sie als Freiberufler eine private Krankenversicherung abschließen möchten, ist dies ebenfalls möglich.

Aber auch das in der Regel grössere Leistungsspektrum und der Zugriff auf Chefärzte etc. spricht für eine Privatkrankenversicherung. Ein Umstieg von der Privat- auf die gesetzlichen Krankenkassen ist jedoch recht schwer oder in einigen Fällen gar nicht möglich. Ältere Freiberufler und besonders Freiberufler mit Familie sollten daher die Frage nach dem Sinn eines Wechsels in die PKV aufgreifen.

In der Regel werden die Beiträge für die GKV einkommensabhängig erhoben. Gleiches trifft auf freiwillige Versicherungen wie z.B. Freiberufler zu. Freiberufler, die sich in der GKV ehrenamtlich versichern, können jedoch zwischen dem allgemeinen und dem reduzierten Tarif auswählen. Die Beitragssätze betragen 14,6% des versicherbaren Lohnes und beinhalten auch die Auszahlung des Krankengeldes ab der 7.

Freiberufler, die kein Krankheitsgeld erhalten, bezahlen den reduzierten Beitrag von 14% plus Zuzahlung. Der Beitrag zur GKV richtet sich nach dem tatsächlichen Erwerbseinkommen des Selbständigen. Im Jahr 2015 gilt: Für die Beitragsberechnung von Vollzeit-Selbständigen wie Freiberufler oder andere freiwillige gesetzliche Versicherte wird einheitlich ein angenommenes Mindestlohnniveau angesetzt.

Dieser Mindestlohn beläuft sich auf 945 EUR pro Jahr. Bei einem niedrigeren Gehalt wird der Freiberufler weiterhin als 945 EUR klassifiziert und muss 132,30 EUR pro Kalendermonat zuzüglich des Zusatzbeitrags auszahlen. Bei höheren Einnahmen ist das Gesamteinkommen einlagepflichtig. Nur an der Einkommensgrenze der GKV ist das Ende erreicht, oder die Monatslast ist dann einkommensneutral.

Dieses Limit beträgt derzeit 49.500 EUR pro Jahr oder 4.125 EUR pro Kalendermonat. Bei Selbständigen und Freiberuflern wird in der Regel davon ausgegangen, dass sie ein Monatseinkommen oberhalb der Einkommensgrenze von 4.125 EUR haben. In der Regel müssen Freiberufler daher den maximalen Tarif bezahlen. Dieser beträgt derzeit höchstens 602,25 EUR pro Kalendermonat zuzüglich eines zusätzlichen Beitrags, sofern der gesetzliche Krankengeldanspruch ausgenutzt wurde.

Beträgt das effektive Bruttoverdienst weniger als 4,125 EUR pro Kalendermonat, können Sie eine Ermäßigung Ihres Beitrags zur GKV beantragen. Für Freiberufler mit einem monatlichen Gehalt zwischen 945 und 4,125 EUR beträgt der niedrigste Beitragssatz zur GKV 297,25 EUR pro angefangenem Jahr ( "Mindestbemessungsgrundlage 2,126,25 EUR") zuzüglich Zuschlag, jedoch ohne Krankheitsgeld.

Manche Krankenversicherungen gewähren jedoch einen Sondertarif für Start-ups (z.B. wenn man ein Beitragseinkommen von weniger als 1.417,50 EUR hat), der als Freiberufler geprüft werden sollte. Freiberufler können als Ersatz für eine freiwillige gesetzliche Krankenversicherung eine private Krankenversicherung abschließen. So ist es im Gesundheitssystem in Deutschland möglich, neben der gesetzlich vorgeschriebenen Krankenversicherung (z.B. Krankentagegeld) auch eine private Krankenversicherung aufzusuchen.

Zum anderen kann anstelle der freiwilligen GKV auch die Privatkrankenversicherung einbezogen werden. Nach Angaben des Verbandes der Privatkrankenkassen haben bisher rund 8,83 Mio. Menschen (Stand 2014) eine Vollkrankenversicherung bei einer Privatkrankenkasse abgeschlossen. Zusätzlich zur Vollkaskoversicherung ist auch eine Teil- oder Ergänzungsversicherung mit einer Privatkrankenversicherung möglich.

Will ein Freiberufler eine Privatkrankenversicherung abschließen, sind das Alter, der Gesundheitsstatus, der Beruf und die zu versichernde Leistung sowie die Person (Familie!) von Bedeutung. Das Grundtarifgesetz hat grundsätzlich entschieden, dass der Grundtarif in Form, Geltungsbereich und Betrag mit der GKV zu vergleichen ist. Auf der Kostenseite ist sie auf den maximalen Satz der GKV begrenzt.

D. h., sobald Veränderungen in der GKV erfolgen, betreffen diese auch den Grundtarif der PKV. Freiberufler, die eine Privatkrankenversicherung abschließen, haben - im Gegensatz zur Krankenkasse - eine Lebensgarantie auf den Krankenversicherung. Mit einer lebenslangen Bürgschaft in der PKV werden die vertraglichen Leistungszusagen auf Lebenszeit gewährt.

Im Bereich der GKV kann der Versicherer die Leistung reduzieren oder aufheben. Damit kann die Privatkrankenversicherung der Freiberufler ganz persönlich auf ihre Bedürfnisse und Leistungswünsche inklusive der damit verbundenen Aufwendungen abgestimmt werden. Dies ist ein deutlicher Pluspunkt der PKV, da Freiberufler mit einem billigeren Preis beginnen und später zu einem umfassenderen Preis aufsteigen.

Der Freiberufler kann in der Regel je nach Wunsch unterschiedliche zahnmedizinische, stationäre und Ambulanztarife zusammenstellen und sein individuelles Versicherungsangebot zusammenstellen. In manchen Tarifen ist ein Selbstbehalt für Freiberufler in der Krankenversicherung vorgesehen. So werden die Ausgaben für Arzneimittel oder Therapien nur dann von der Krankenkasse erstattet, wenn sie einen festen Betrag überschreiten.

Das bedeutet zum Beispiel, dass der Freiberufler nur 15% der anfallenden Gebühren bezahlen muss. Zusätzlich können für Dienstleistungen Höchstgrenzen vereinbart werden, so dass Krankheitskosten nur bis zu einer gewissen Höhe von der Privatkrankenkasse erstattet werden. Vor allem für Start-ups und Freiberufler in der Gründungsphase ist dies ein großer Pluspunkt, da sie niedrigere Gebühren zahlt.

Freiberufler werden je nach Tarifen von der Krankenkasse für mehrere monatliche Prämien oder einen Prozentsatz ausbezahlt. Mit einigen Privatkassen ist es möglich, Präventivuntersuchungen wie z. B. Krebsfrüherkennung oder Impfungen in Rechnung zu stellen, ohne die Erstattung zu verlieren. ZurÃ??ck zur GKV: Ist das möglich?

Auch für Freiberufler ist die Rückführung aus der PKV in die GKV recht mühsam. In der gesetzlichen Krankenversicherung werden Privatversicherte nur dann zurückgenommen, wenn sie versicherungsfähig werden, z.B. als Angestellte mit einem unter der Versicherungspflicht liegenden Erwerbseinkommen oder wenn Sie erwerbslos werden. Ältere Menschen haben es in der Regel nach Möglichkeit sehr schwerer für Niedrigverdiener oder Erwerbslose, in die gesetzlichen Krankenkassen zurückzukehren.

Die Wahl einer privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung ist von mehreren Kriterien abhängig. Wichtigstes Ziel ist es, sich über die beiden Krankenkassen im Detail zu erkundigen und die entsprechenden Vor- und Nachteile abzuschätzen. Damit Sie als Freiberufler die für Sie beste Krankenversicherung ermitteln können, empfiehlt es sich, mit einem nicht verbindlichen privaten Krankenversicherungsvergleich zu beginnen.

In den Tarifen können Freiberufler mit der GKV verglichen und als Entscheidungsgrundlage genutzt werden.