Die KfW-Förderbank ist der größte Kreditgeber im Rahmen bundesweiter Programme. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet als Förderbank eine ganze Reihe von zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen für den Bau, Erwerb oder die Sanierung von selbst genutztem Wohneigentum bundesweit an. Die KfW-Förderung zeichnet sich vor allem durch die günstigen Zinssätze aus, die die Kreditnehmer für aufgenommene Kredite zahlen. Im Gegensatz zu privaten Banken ist die KfW-Bank nicht gewinnorientiert. Der KfW-Förderführer informiert Sie über Ihre Möglichkeiten, Zugang zu den günstigen KfW-Fördermitteln und großzügigen finanziellen Zuwendungen zu erhalten.
KfW-Kredite
Mit zum Teil sehr vorteilhaften Hypothekarzinsen fördert die KfW Immobilienkäufer. Der Wert nach dem Ausdruck KfW-Effizienzhaus gibt an, wie hoch der jährliche Primärenergiebedarf (Qp) im Verhältnis (%) zu einem Vergleichsneubau nach den Anforderungen der Energiesparverordnung (EnEV) sein darf. Beispielsweise hat ein KfW-Effizienzhaus 55 maximal 55 % des jährlichen Primärenergiebedarfs des jeweiligen Referenzhauses.
Für das KfW-Effizienzhaus 55 darf es beispielsweise 70 % eines zugehörigen Referenzobjektes nicht überschreiten. Im Rahmen des Programms 124 wird der Erwerb oder die Errichtung Ihres Eigenheims oder Ihrer Wohnung mit einem langfristig angelegten und günstigen Kredit unterstützt: Die Grundstückskosten, die Baupreise und Hausnebenkosten beim Hausbau, der Anschaffungspreis inklusive der Anschaffungsnebenkosten sowie die Reparatur-, Um- und Modernisierungskosten beim Erwerb von Einfamilienhäusern.
Das Grundstück kann bis zu 6 Monaten alt sein. Wollen Sie den Wohnbereich auf Effizienz-Hausstandard bringen oder neu renoviertes Wohnobjekt erstehen? KfW unterstützt Ihr Projekt mit einem zinsvergünstigten Darlehen von bis zu 100.000 EUR pro Wohnungseinheit und einem weiteren Rückzahlungszuschuss. Der Betrag hängt vom Energiewert Ihres renovierten oder gekauften Hauses ab.
Bei der Errichtung oder dem Erwerb eines KfW-Effizienzhauses 55 oder eines Gebäudes mit noch höherem Energiestandard bekommen Sie besonders vorteilhafte Darlehenszinsen und einen Zuschuss zur Rückzahlung. Bis zu 100 % der Errichtungskosten ( „Baukosten ohne Land“) können mit dem Förderungsprogramm gefördert werden. Die Höchstsumme des Darlehens liegt bei 100.000 EUR pro Wohneinheit:
KfW-Kredit ausläuft: Die Laufzeit des Darlehens ist abgelaufen: Es geht so weiter
Der Einbezug von Fördergeldern in die Finanzierung von Bauvorhaben ist weitreichend, vor allem die KfW-Kredite kommen bei Bauherrn und Abnehmern gut an. Die Förderkredite verfallen aber einmal und oft gibt es noch eine Restverschuldung, die neu finanziert werden muss. Zunächst aber ein Wort zur tatsächlichen Einbeziehung der KfW-Kredite in die Finanzierung von Bauvorhaben.
In der KfW Bankengruppe werden Förderkredite angeboten, die gleichzeitig als Incentive fungieren. Bei den Einzelkrediten der KfW handelt es sich um festverzinsliche Kredite. Nach Ablauf der Zinsbindungsfrist verfällt das Kreditvolumen und es verbleibt in der Regel eine Restschuld. Am besten ist es, die Restschuld mit Eigenmitteln zu begleichen. Das heißt, das Kredit wird so getilgt, dass keine weiteren Finanzierungsaufwendungen (z.B. Zinsen) aufkommen.
Jeder, der seine Finanzierungen weiterführen möchte, kann bei der KfW verbleiben. Die Zins- und Zinsbindungsfrist wird erneut festgelegt, gefolgt von den neuen Anleihebedingungen. Für die Folgefinanzierung über die KfW-Bank entfallen die Förderbedingungen. Das Risiko unnötiger hoher Ausgaben ist daher gegeben. In den seltensten Ausnahmefällen wird das Haus komplett durch KfW-Darlehen mitfinanziert.
Beinahe immer gibt es einen weiteren Immobilienkredit von einer anderen Hausbank. In der Regel ist es leicht möglich, die Restschuld des KfW-Darlehens bei dieser Hausbank zu platzieren oder eine zusätzliche Folgefinanzierung zu erwirken. Danach wäre es möglich, die Schulden neu zu planen und die Restschuld in einem Kredit zu bündeln und gegebenenfalls zu einer anderen Hausbank zu überwechseln.
Ungünstiger Festzins ausgewählt? Alle Immobilienkredite haben nicht immer den gleichen festen Zinssatz. Insbesondere bei KfW-Krediten sind kurze Fristen keine Seltenheit. Hier ist die oben beschriebene Vorgehensweise empfehlenswert, d.h. die Restschuld wird bei der vorhandenen Hausbank unterzubringen. Dies hat den Nachteil, dass die gesamte Restschuld später zusammengefasst und bei Bedarf auch die Hausbank gewechselt werden kann.
Beispiel: Angenommen, das Hauptkredit hat einen festen Zinssatz von 15 Jahren, aber das KfW-Darlehen ist bereits nach 10 Jahren auslaufen. Sinnvoll ist es dann, die Restschuld des KfW-Darlehens über 5 Jahre zu refinanzieren. Ihre KfW-Kreditlaufzeit steht kurz bevor und Sie wollen mehr über Ihre spezifischen Chancen wissen?