Die Umschuldung von Darlehen kann in manchen Situationen eine optimale Maßnahme sein. Das gilt jedoch nicht für jeden Kreditnehmer und jede Situation, daher ist zu unterscheiden, wann sich eine Umschuldung tatsächlich lohnt. Wenn sich eine Umschuldung lohnt, hängt es davon ab, wie viel besser der neue Zinssatz sein wird. Liegenschaftskreditrechner – einfach verschiedene Angebote vergleichen! Mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier!
Umterminierung von alten Ratenkrediten zahlt sich aus
Es ist ratsam, die Zinssätze zu überprüfen und ggf. einen Kredit umzugestalten. Durch die Umterminierung von Darlehen können Konsumenten viel Kosten einsparen, da sie oft wesentlich höher verzinst werden als bisher. Dagegen kann sich der Kreditnehmer über die günstigen Bedingungen erfreuen und bezahlt wesentlich geringere Darlehenszinsen als noch vor einigen Jahren.
Es ist ärgerlich, wenn für Darlehen, die schon seit längerem laufen, nach wie vor ein hohes Zinsniveau aufrechterhalten wird. Nach Angaben der Konsumentenzentrale werden Ratenkredite oft mit weniger als fünf Prozentpunkten verzinst, während für Altkredite oft neun oder zehn Prozentpunkte berechnet werden. Bei einer Umschuldung können die Konsumenten durch die niedrigen Zinssätze bares Geld einsparen.
Dies lohnt sich beinahe immer, vor allem aber für Menschen, die mehrere Darlehen erstatten. Im Falle einer Schuldenumschuldung werden nicht nur die Zinsaufwendungen reduziert, sondern auch die Tilgung verdeutlicht. Dies ist abhängig davon, wie hoch die verbleibende Verschuldung ist und welche Zinszahlungen der Konsument für das Darlehen leistet. Interessenten sollten immer die Zinssätze miteinander abgleichen und herausfinden, welche Bedingungen im Falle einer Schuldenrestrukturierung mit der vorherigen Hausbank vorlagen.
Umschuldung von Krediten – eine lohnende Sichtweise
Darlehensnehmer können Bargeld einsparen, wenn sie ihr bestehendes altes Darlehen umwandeln. Die Durchschnittszinsen für Verbraucherkredite mit einer Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren sinken weiter. Damit haben viele Konsumenten noch wertvolles Einsparpotenzial bei einer rechtzeitigen Neuplanung, wie das Vergleichsportal Umschuldung. netto auf der Grundlage einer Analyse der Kreditmarktdatenbank von Deutsche Bank, Schweizerischer Nationalbank, Schweizerischer Nationalbank und des Bankenfachverbandes aufzeigt.
Angesichts der seit Jahren sinkenden historischen Niedrigzinsen und des Effektivzinssatzes für Ratenkredite stellt sich die Fragestellung, ob sich eine Kreditumschichtung auch im Jahr 2017 lohnt. Diese Kennzahlen boten ein äußerst vorteilhaftes Umfeld für die Ablösung von nicht mehr zeitgemäßen, weil überteuerten Krediten. Dementsprechend ist das Problem der Restrukturierung der Verschuldung in aller Munde, zuletzt mit der Beschlussfassung der Europäischen Zentralbank, den Leitzinssatz auf den Nullpunkt zu drängen.
Bei einem Durchschnittszinssatz von 4,38% im Jahr 2017 gegenüber 5,35% im Jahr 2013 sind Ratendarlehen heute durchschnittlich 18,3% billiger als noch vor vier Jahren. Um so unbegreiflicher scheint es, dass die Zahl der in den letzten Jahren getätigten Neuabschlüsse von Ratenkrediten vergleichsweise stabil blieb – wie ein flüchtiger Einblick in den SCHUFA-Kreditkompass, eine umfangreiche Kennziffer über die gesamte Bonitätslandschaft Deutschlands und die Kredite an Privathaushalte, zeigt.
Dementsprechend blieb die Zahl der über den Zeitraum von vier Jahren bis 2016 aufgenommenen neuen Ratendarlehen mit geringen Fluktuationen um die 7,5-Millionen-Marke fast konstant. Zwar weisen bereits seit mehreren Jahren bestehende Altverträge und kostspielige Überziehungskredite einen hohen Abstand zum derzeitigen Zinssatzniveau auf, doch ist es offensichtlich, dass viele Darlehensnehmer nur zögernd auf das Umschuldungsinstrument zurückgreifen. Hier gibt es besonders große Zinsunterschiede und damit erhebliche Einsparpotenziale – vor allem, wenn die Restverschuldung noch relativ hoch ist und das Darlehen noch einige Jahre vor der Rückzahlung getilgt werden muss.
Die Tatsache, dass trotz sinkender Zinssätze die Anzahl der in den vergangenen Jahren neu abgeschlossenen Kredite nur geringfügig schwankte, machte die Fragestellung nach dem Verhältnis von Umschuldungen zu den Gesamtkrediterträgen noch dringender. An dieser Stelle kommen die Ergebnisse der vom Bankenverband durchgeführten GfK-Marktstudie zur Verbraucher- und Autofinanzierung ins Spiel, in der der Bankenverband alljährlich diverse Kreditfinanzierungsdaten sammelt und bewertet.
Aus den Marktforschungsdaten geht hervor, dass der Anteil der Ratentilgungen am Gesamtkreditportfolio bis 2014 deutlich um acht von zwei auf zehn Punkte gestiegen ist. Etwas verhaltener fiel der weitere Zuwachs aus, mit einem Zuwachs in den darauf folgende zwei Jahren von 10 auf 13% im Jahr 2016. Die Kredite zum Kompensieren von Überziehungskrediten wiesen ein ähnlich uneinheitliches, wenn auch deutlich uneinheitlicheres Verhältnis auf.
In den folgenden Jahren stagniert die Wachstumsgeschwindigkeit nach einem zunächst enormen Anstieg zwischen 2009 und 2014. Während im Jahr 2014 16% aller neuen Darlehen zur Dispo-Rückzahlung gewährt wurden, bewegte sich dieser Prozentsatz in den folgenden Jahren zwischen 9 und 13%. Gerade bei einer Umplatzierung auf einen vorteilhaften Ratendarlehen zu deutlich besseren Zinssätzen können teilweise bis zu 4-stellige Einsparpotenziale ausgenutzt werden.
Selbst wenn die volle Disposition von 2500 EUR ganzjährig zu 9 Prozentpunkten Dispozinsen genutzt wird, können sich zusätzliche Zinskosten von 125 EUR gegenüber einem vorteilhaften Ratendarlehen mit vier Prozentpunkten effektiver Jahresverzinsung ergeben. 4. Aufgrund des weiter sinkenden Zinsniveaus besteht auch im Jahr 2017 Einsparpotenzial bei Krediten, die erst vor zwei Jahren geschlossen wurden.
Als Ausgangsbasis wurde in einer Beispielberechnung ein Darlehen von 12.000 EUR über 48 Monaten zu sechs Prozentpunkten pro Jahr herangezogen. Werden vier Prozentpunkte dieses Darlehens nach zwei Jahren auf ein neues Darlehen umgeschichtet, entsteht eine Differenz von 193,54 EUR. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Kreditinstitute je nach Laufzeit eine vorzeitige Rückzahlung fordern können.
Beträgt die verbleibende Laufzeit mehr als 12 Monate, so ist dies ein Prozentsatz des Restbetrages, bei einer verbleibenden Laufzeit von weniger als 12 Monate 0,5 Prozentpunkte des Restbetrages. Es lohnt sich zu fragen.